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Regensburg
Montag, 20. November 2017 7

Narren

Lusticania: Im Himmel ist die Hölle los

Regensburger Faschingsgesellschaft startet personell verstärkt in die Saison. Auf der Bühne begegnen sich Engel und Teufel.
Von Daniel Steffen, MZ

  • So galant muten nur die Engel an. Sie sind Teil der neuen Lusticania-Show. Foto: Steffen
  • Trainerin der Showtanzgruppe ist Bettina Hoffmann (Mitte). Foto: Steffen

Regensburg.Vom „Oriental Dream“ ließ die Faschingsgesellschaft Lusticania einst träumen. Eine Welt aus „1001 Nacht“ offenbarte sich in der vergangenen Session den Zuschauern. Es war ein Riesenerfolg, den die Besucher mit stürmischen Applaus honorierten. Nun geht die Reise der „Lusticanesen“ weiter – in eine Welt, wo geflügelte Himmelswesen und Gestalten der Finsternis sich begegnen, wo der Beelzebub höchstpersönlich an die Himmelstür klopft.Lusticania: Im Himmel ist die Hölle los

Mit ihren Vorbereitungen auf Hochtouren, startet die Faschingsgesellschaft nun in die neue Session, die traditionsgemäß am 11.11. um 11.11 Uhr eingeläutet wird. Getreu ihrem Session-Motto „Im Himmel ist die Hölle los“ lädt die Lusticania ihre Besucher dazu ein, einem „Kampf zwischen Engeln und Teufeln“ beizuwohnen.

Die Geschichte setzt sich fort

Wie sehr sich Himmel und Hölle zoffen, das wird bei den Mitternachtsshows der Lusticania tänzerisch dargestellt. Beim Inthronisationsball am 21. November soll jene Geschichte ihren Anfang nehmen – ausgehend von dem Wunsch des Leibhaftigen, in den Himmel aufzusteigen. Ob ihm das wirklich gelingt, wird beim Staatsball am 16. Januar beantwortet. Wie alle großen Veranstaltungen der Lusticania findet auch diese im Kolpinghaus St. Erhard statt.

Damit die Show auch wirklich „sitzt“, proben die Showgruppen und Gardemädchen teilweise bis zu dreimal in der Woche. Gegenüber den Vorjahren, so berichtet Garde-Chefin Magdalena Niebler, gestalten sich die Vorbereitungen einfacher: „In der Showgruppe haben wir dieses Jahr 18 Leute, die zusammen eine ganze Menge auf die Beine stellen können. Besonders freut uns, dass wir vonseiten der Jungs einen so guten Zulauf haben.“

Worauf sich Narren freuen

  • Zwei Faschings-Höhepunkte

    Der Inthronisationsball der Faschingsgesellschaft Lusticania findet am Samstag, 21. November, statt. Es spielen die „Gewekiner Buam“ auf. Los geht es im Kolpinghaus St. Erhard um 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 20 Euro. Zu einem weiteren Höhepunkt kommt es am 16. Januar 2016. Ab 20 Uhr veranstaltet die Lusticania – ebenfalls im Kolpinghaus – ihren Staatsball. Top-Act: Zu dieser Veranstaltung rocken „Erwin und die Heckflossen“ ab. Der Eintritt beträgt 25 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf beim Juwelier Pleyer am Neupfarrplatz und bei der AVIA-Tankstelle Frankenstraße.

  • Der Faschingszug kommt

    Für den 31. Januar ist in Kooperation mit der Stadt und der Karnevalsgesellschaft Narragonia der große Faschingszug durch die Altstadt geplant. (mds)

Um die Gardemädchen ist es ebenfalls gut bestellt. Auch dort verdichteten sich die Reihen, mittlerweile tanzen zwölf Mädchen mit. Für Magdalena Niebler ist das jedoch kein Grund, sich auszuruhen: „Auch wenn die Choreographien bereits fertig sind, müssen wir noch fleißig trainieren, damit die Tänze synchron werden und die Schritte sitzen.“

Das Geheimnis der beiden neuen Prinzenpaare wird sich schon vor Sessionsauftakt lüften: Für den 8. November um 11 Uhr lädt die Faschingsgesellschaft zur öffentlichen Vorstellung in das Kolpinghaus ein. Wie schon in der vergangenen Saison stammt das große Prinzenpaar aus den Reihen des Tanzstudios Ritmo und ist dementsprechend tänzerisch erfahren. „Die künftige Prinzessin ist im Turniersport aktiv und der Prinz in spe ein begeisterter Breakdancer“, ließ Präsident Armin Haucke wissen. Über weitere Details breitet die Lusticania bis zu jenem 8. November noch den Mantel des Schweigens aus, eine Vorab-Information gibt es aber auch über das neue Kinderprinzenpaar: Als „Quereinsteiger“ stehe der Kinderprinz vor einer „besonderen Herausforderung“, verrät Armin Haucke.

Der Gaudiwurm kehrt zurück

Unterdessen laufen auch die Vorbereitungen für den wiederbelebten Regensburger Faschingszug an. Der Gaudiwurm windet sich am 31. Januar durch die Straßen und Gassen der Altstadt. Die Faschingsgesellschaft Lusticania wie die Karnevalsgesellschaft Narragonia haben sich bereiterklärt, die Veranstaltung gemeinsam mit der Stadt zu organisieren.

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