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Regensburg
Sonntag, 19. November 2017 5

Bildung

Mädchen bekamen Einblick in „Green Tech“

Schülerinnen präsentierten ihr naturwissenschaftliches Projekt. Sie nahmen an einem Kooperationsprojekt von Uni und OTH teil.
Von Katrin Schrott, MZ

Die „MINT-Girls“ und ihre Betreuer zeigten sich bei der Abschlussveranstaltung stolz auf das Geleistete. Foto: Schrott

Regensburg. In den vergangenen acht Monaten haben die 20 „MINT-Girls“, Teilnehmerinnen eines Kooperationsprojekt der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) und der Universität, Durchhaltevermögen bewiesen. Und das nicht nur in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, für die die Abkürzung „MINT“ steht. „Mitnehmen werde ich viele Erfahrungen generell, denn es war von viele Seiten her sehr informativ“, erzählte etwa Sophia Rösel begeistert. Dass ihre Erfahrung kein Einzelfall war, haben die Präsentationen auf der Abschlussveranstaltung an der OTH am Freitag bestätigt.

Im Mittelpunkt stand die Umwelt

Thema dieses dritten Projekts der Schülerinnen war grüne Technik, „Green Tech“; im Mittelpunkt stand die Umwelt. Verschiedenste Seminare und Exkursionen machten die jungen Frauen mit. Organisiert wurden die von den „MINT-Papas“, wie die Mädchen ihre Betreuer, den Diplompädagogen Armin Gardeia von der OTH und Physiker Dr. Stephan Giglberger von der Uni bezeichneten. Die Mädchen bekamen Einblicke in Themen wie Optische Spektroskopie, Astronomie, Präsentationstechnik und Mathematik. Einer der Höhepunkte war der Besuch der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus unterhalb des Gipfels der Zugspitze. Einen weiteren stellte das Konzipieren eines Stratosphärenballons, der verschiedene Umweltdaten messen sollte, und der Flug damit dar. Mit Hilfe einer speziellen Kamera unterstützten die Mädchen zudem ein Forschungsprojekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt Oberpfaffenhofen (DLR). Die gesammelten Aufzeichnungen zeigten die jungen Frauen in einem Film. Einen weiteren kurzen Streifen gab es über den Ausflug ins DLR, wo ein Flugsimulator ausprobiert werden durfte. In der Herbstferienwoche haben die Mädchen unter anderem am Bau einer Wetterstation gearbeitet.

Prof. Dr. Christiane Süß-Gebhard, OTH-Frauenbeauftragte, erklärte, dass das Projekt gut sei, um zu prüfen, ob MINT-Fächer die richtige Wahl für einen seien. Andrea Stich vom Bündnis für Chancengleichheit „Frauen führen 2.0“ gab ihnen den Satz „Lasst euch eines nicht nehmen, den Mut für die Zukunft“ mit auf den Weg.

Mint für Mädchen

  • „Green Tech“:

    Von April bis November haben die 20 Mädchen das Thema „Green Tech“ bearbeitet. Im Mittelpunkt stand das Thema Umwelt.

  • Das Projekt:

    Das Kooperationsprojekt von OTH und Uni richtet sich an junge Frauen, die an einem Gymnasium oder an der FOS/BOS die neunte bis elfte Jahrgangsstufe besuchen.

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