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Regensburg
Dienstag, 21. November 2017 5

Naturwissenschaft

„MINT-Girls“ starten Mond-Mission

Die Initiative von Universität und OTH Regensburg geht in die zweite Runde. Bis 15. Mai können sich Schülerinnen bewerben.
Von Louisa Knobloch, MZ

Luise, Franziska und Jasmin – Teilnehmerinnen des ersten MINT-Girls-Projektes – haben ihren Roboter mit einem Metalldetektor ausgestattet. Foto: Knobloch

Regensburg.Eine Reise zum Mond – nicht erst seit Jules Verne ist das für viele Menschen ein Traum. Schülerinnen aus Stadt und Landkreis Regensburg, die 2015 die 10., 11. oder 12. Klasse am Gymnasium oder der FOS/BOS besuchen, können sich im Projekt „Moon Walk“ zumindest virtuell auf die Reise zum Erdtrabanten machen. Es handelt sich um das zweite große Projekt der Initiative „MINT-Girls Regensburg“, die Universität und OTH Regensburg im vergangenen Jahr gestartet haben. Damals gingen 16 Schülerinnen auf eine „Mars-Mission“ – nun steht der Mond im Zentrum.

Was benötigen Raumfahrer zum Überleben auf einer Mondbasis? Wie kann die Energieversorgung gesichert werden? Und was verrät eine Analyse des Mondgesteins? Mit solchen Fragen werden sich die Schülerinnen während der Projektlaufzeit von Juni bis Dezember 2015 befassen. Das nötige Wissen vermitteln Experten von Universität und OTH in Seminaren, Vorlesungen und Workshops, die in der Regel am Freitagnachmittag stattfinden.

Besonderes Highlight: Die Schülerinnen bauen und programmieren einen Roboter, den sie in einer – mit Hilfe einer Masterstudentin der Kunsterziehung ebenfalls selbst gebauten – Mondlandschaft testen können. Geplant sind außerdem Exkursionen zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen sowie zur Sternwarte Regensburg. Dort können die Schülerinnen selbst Fotografien des Erdtrabanten anfertigen.

Armin Gardeia (l.) und Dr. Stephan Giglberger leiten das „MINT-Girls“-Projekt. Foto: Knobloch

„Mit dem Projekt wollen wir mehr Mädchen und junge Frauen für die MINT-Fächer – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – interessieren“, sagt Dr. Stephan Giglberger von der Fakultät für Physik der Uni. Zusammen mit Armin Gardeia von der Jungen Hochschule der OTH hat er die „MINT-Girls“-Initiative ins Leben gerufen. Auch Soft Skills wie Teambuilding und Präsentationstechniken stehen auf dem Programm, denn die Schülerinnen sollen am Ende des Projekts ihre Ergebnisse vor Publikum präsentieren. Spitzen-Noten sind keine Voraussetzung: „Die Teilnehmerinnen sollten vor allem neugierig sein und Interesse haben, etwas auszuprobieren“, sagt Giglberger. Die Anmeldung zum Projekt erfolgt online über die Seite von „MINT-Girls Regensburg“.

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