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Regensburg
Mittwoch, 17. Januar 2018 11

Advent

MZ-Budenzauber im Schloss

Etwa 12 000 Club-Mitglieder und Mitarbeiter genossen vorab den Romantischen Weihnachtsmarkt in Regensburg.
Von Gabi Hueber-Lutz

Regensburg.Für tausende Besitzer der MZ-Clubcard hat die Vorweihnachtszeit bereits begonnen. Etwa 12 000 Club-Mitglieder und Mitarbeiter schwelgten am Romantischen Weihnachtsmarkt auf Schloss Thurn und Taxis bereits Montagabend in Weihnachtsseligkeit – so hoch schätzte Markt-Veranstalter Peter Kittel die Besucherzahl bei der exklusiven Vor-Eröffnung seines Budenzaubers. Denn regulär eröffnet der Weihnachtsmarkt im Schlosshof erst am Mittwoch.

Mit der Mitgliedskarte des Mittelbayerische Club profitieren MZ-Abonnenten von Rabatten der Club-Partner und bei Aktionen. Gestern warteten Mitglieder schon lange vor der Vor-Eröffnung um zwölf Uhr auf den kostenlosen Einlass zum Markt. Ganze Gruppen hatten sich zusammengefunden, um die Gelegenheit zu nutzen, bei freiem Eintritt ein paar entspannte Stunden zu verbringen. „Ich mag jetzt gleich Schupfnudeln“, sagte eine Regensburgerin voller Vorfreude. „Und ich einen Glühwein“, tat ihr Begleiter kund.

Weitere Bilder vom MZ-Clubtag auf dem Romantischen Weihnachtsmarkt sehen Sie hier:

MZ-Clubtag am Romantischen Weihnachtsmarkt

Die Pforten öffneten sich, Clubkarten wurden gezückt, der Vorweihnachtszauber konnte beginnen. „Ich will ins Kinderzauberland“, feixte ein älterer Mann und erntet ein Kopfschütteln von seiner besseren Hälfte. Manche Besucher blieben schon an den ersten Ständen hängen, beäugten das Angebot und nahmen eine Kostprobe vom dargebotenen Speck. Andere zog es gleich in den Innenhof. Der große Weihnachtsbaum war wieder der Hingucker schlechthin und ein sehr beliebtes Fotomotiv.

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Ein Pentlinger zählt seine Besuche am Weihnachtmarkt im Schloss mit. Zum zwölften Mal sei er heuer da. Und für den MZ-Clubtag „hab ich extra meinen Bruder aus Köln einfliegen lassen“, versicherte er. Auf dem Markt sei es „sehr lecker“, deshalb ließen sich die beiden Herren erst einmal über deftige Wurstprodukte informieren.

Weitere Stimmen von Club-Mitgliedern zum Romantischen Weihnachtsmarkt lesen Sie hier.

Das schätzen MZ-Leser

  • Karin Hölzl

    aus Hemau mag die Weitläufigkeit und die schöne Atmosphäre am Markt sowie die vielen handwerklichen Sachen, die sie in Ruhe begutachten kann. Sie hat auch schon etliches gekauft. Außerdem freute sich die Hemauerin, dass sie kostenlos hier sein konnte.

  • Jürgen Kriha

    aus Regensburg hat in der Adventszeit keinen weiten Weg zum Schloss und kommt öfter auf den Markt: „Weil es halt einfach schön ist.“ Am meisten hat es ihm der Schlossschinken angetan, den er sich jedes Mal gönnt. Er freut sich auch, dass jedes Jahr etwas Neues dazukommt.

  • Rebecca Zweck

    liebt das Essen auf dem Markt. Schokofrüchte und eine Knackersemmel gehören zum Menü. Der Weihnachtsmarkt ist für sie ein kleines, süßes Dorf in der Stadt. „Richtig romantisch, wie im Film.“ Sie mag die die Höfe, in denen immer etwas Neues zu finden ist.

Für Reinhold Göhl aus Weillohe ist sowieso das Wichtigste am Markt die Knacker mit allem, denn die gebe es nur in Regensburg, hat er beobachtet. Seit 40 Jahren liest er die Mittelbayerische und das Angebot, mit der Clubcard ohne Eintritt den Markt vorab zu besuchen, ließ er sich nicht entgehen.

Erfolgreiche Sondierungsrunden

Andere Christkindlmarkt-Fans wandten sich nicht gleich den kulinarischen Angeboten zu, sondern drehten erst einmal eine Sondierungsrunde und hielten Ausschau nach Weihnachtsgeschenken für sich selbst oder ihre Lieben. Beim Schmied in der Mitte des Marktes wurde es ganz praktisch. Ein junges Paar bekam eine Einweisung in einen Holzspalter: ein Sondermodell für das Kleinholz, das man zum Anfeuern braucht. Der Gedanke an ein warmes Feuer war nach ein oder zwei Stunden des Flanierens über den Markt sehr angenehm. Daher füllten sich allmählich die Plätze rund um die Feuerstellen, in denen das Holz knackte.

„Hallo, da seid ihr ja“, begrüßte eine Lappersdorferin ihre Freundinnen, mit denen sie sich am Nachmittag hier verabredet hatte. „Wir sind in der Vorweihnachtszeit eigentlich alle drei ziemlich im Stress, aber zwei Stunden am Weihnachtsmarkt, das muss drin sein“, erklärte sie. Und schmachtete dann den Stand mit den Bürsten an. „Ich liebe sie“, bekannte sie. Besonders die mit den ganz weichen Haaren. Weil der eigene Haushalt schon gut ausgestattet ist mit Bürsten jeder Art, bekommt die Tochter nun ein Mini-Exemplar, mit dem sich ganz wunderbar der Abfluss reinigen lässt, wie die Expertin weiß.

Hier sehen Sie ein Video der Vor-Eröffnung des Romantischen Weihnachtsmarkts für Mitglieder des MZ-Clubs.

Video: Sebastian Böhm

Schon gegen Nachmittag war das Marktgelände gut gefüllt, abends wurde es dann proppenvoll. Es herrschte Hochbetrieb an allen Ständen und am Schlossbalkon standen die Menschen in dichten Reihen. „Das war eine ganz, ganz tolle Aktion und sehr erfolgreich“, so lautete am Abend die Bilanz von Alexandra Wildner, Marketingleiterin der Mittelbayerischen, zum Clubtag, den Melanie Emmerl und André Knott vom Lesermarkt der Mittelbayerischen organisiert hatten. „Wir wollten Danke sagen, den Club-Mitgliedern und den Mitarbeitern, ganz besonders den Zustellern“, erläuterte Alexandra Wildner. „Und das ist auch ganz toll angenommen worden.“ Es war nicht der erste Clubtag auf dem Weihnachtsmarkt – aber die erste Vor-Eröffnung für Club-Mitglieder.

Christkind und Domspatzen

Die Leser der Mittelbayerischen kamen in den Genuss des ersten Auftritts von Christkind Franziska Lechner am Balkon des Schlosses. Ja freilich sei sie aufgeregt, aber wirklich schlimm sei es nicht, sagte die junge Frau, und ihre Augen funkelten vor Freude. Trompeter Sebastian Seidl kündigte das Christkind stilecht an. Wunderbar sah es in seiner goldenen Robe aus, als es auf den Balkon des Schlosses trat. Mit lauter Stimme pries es die Schönheit und das Angebot des Weihnachtsmarktes.

Den Domspatzen hatten es an diesem Tag die Verkehrsverhältnisse schwer gemacht. Weil mit dem Bus kein Durchkommen war, marschierten die Chorleiter Petra Kellhuber und Thomas Gleissner mit den Buben der Grundschule und der Vorchöre zu Fuß zum Schloss. Ihrem Gesang hat das nicht geschadet. Vom Balkon zogen aus 60 Knabenkehlen ihre Lieder über den Markt: „Macht hoch die Tür...“ Der Zauber der Vorweihnachtszeit war in der Domstadt angekommen.

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