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Regensburg
Mittwoch, 20. September 2017 17° 6

Preisverleihung

Träume aus Zuckerguss und Sahne

Der Nachwuchs der Konditoren aus der Oberpfalz ermittelte wieder seinen Jahressieger. Auf die Dekoration musste besonders viel Wert gelegt werden.
Von Benjamin Weigl, MZ

Der Konditorennachwuchs zeigte sein Können. Andreas Schwab (Zweiter von links) holte den ersten Platz. Foto: Kohl

Regensburg,.Beim Jugendwettbewerb der Konditoren aus der Oberpfalz wurden die diesjährigen Sieger bestimmt. Bereits zum 28. Mal fand sich die Jury zusammen, um den Nachwuchs auszuzeichnen. Drei Stunden Zeit bekamen die Zwölftklässler an der Städtischen Berufsschule II, um ihre ausgefallenen Torten und zuckersüßen Figuren zu designen.

Nur die Besten der Zwischenprüfung bekamen die Chance, ihr Können bei diesem Nachwuchswettbewerb zu zeigen. Neun Lehrlinge im Prüfungsjahr bekamen eine Einladung. Letztlich traten sechs davon an, um ihre Werke zu präsentierten. Für die Jugendlichen war es auch die erste kleine Generalprobe für die Abschlussprüfung.

Zu dem Thema „Süße Träume“ sollten nach genau bestimmten Anforderungen eine möglichst anspruchsvolle, große Torte sowie einige kleinere Figuren hergestellt werden. Zur Ausgestaltung des Formstücks mussten mindestens drei verschiedene Materialien verwendet werden. Besonderes Augenmerk wurde auf die Dekoration gelegt, die handwerklich anspruchsvoll und in sich stimmig sein sollte.

Die Teilnehmer waren bei der Interpretation der „Süßen Träume“ sehr kreativ. Luca Gnadenberger gestaltete einen Traumgarten mit Schokoladenhaus, Marina Kuß überraschte mit einem aufreizenden Dekolleté.

Josef Kraus von der Abteilung für Ernährung an der Berufsschule in der Alfons-Auer-Straße sprach von der langjährigen Tradition des Wettbewerbs und wusste, dass sich die eingeladenen Schüler immer sehr über ihre Nominierung freuten. Zusammen mit Michael Fuchs von der Innung der Konditoren dankte er auch den Betrieben, die es den Schülern ermöglicht hätten, ihre Arbeiten bereits im Vorfeld der Prüfung einige Male zu proben.

Abschließend wurden die von der Innung und dem Freundeskreis der Beruflichen Schule II gestifteten Preise verliehen. Die Jury sprach von einer schweren Entscheidung und würdigte jede einzelne Arbeit. „Was in drei Stunden geleistet wurde, ist bemerkenswert“, lobte Fuchs. Es gab ein enges Rennen um die ersten drei Plätze. Den ersten Preis gewann Andreas Schwab aus Neumarkt mit seiner Torte, die man mit ihren Sternen, der geschwungenen Schokolade und den insgesamt sechs verwendeten Materialien getrost als Gesamtkunstwerk bezeichnen kann.

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