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Regensburg
Montag, 11. Dezember 2017 4

Unfallgefahr! Verkehrswacht gegen Geisterradler

Das eckige Schild zeigt eine rote Hand mit einen Geist auf dem Radl. Foto: Verkehrswacht

Viele Radler-Unfälle passieren, weil die Radler auf dem Radweg in der falschen Richtung fahren. Die Verkehrswacht Regensburg macht jetzt mit einer pfiffigen Aktion auf die Gefahr durch Geisterradler aufmerksam. Sie stellt demnächst im Stadtgebiet zehn Tafeln auf.

Ziel der in Bayern bisher wohl einmalige Aktion ist es, so Petra Syri am Freitag im MZ-Gespräch, präventiv zu wirken. Bei der Auswertung der Regensburger Unfallstatistik habe man nämlich gefunden: Die Benutzung der Radwege in falscher Richtung ist eine Hauptursache (!) für Radler-Unfälle. Wörtlich: „Die Verkehrswacht möchte eine Sensibilisierung für die Gefahr, die durch Geisterradler entsteht, erreichen.“

„Wir haben unsere Unterstützung zugesagt“, zeigte sich Ordnungsamtschef Alfred Santford von der „guten Idee“ voll überzeugt. Derzeit überlege man mit der Verkehrswacht, wo die Schilder mit der roten Hand und dem Geist auf dem Radl aufgestellt werden sollen. „Eine exakte Standortliste haben wird noch nicht“, sagte Santford. Er plädiert dafür, die neuen Geisterradler-Schilder beispielsweise an Grundstückseinfahrten, Kreuzungen und auf den Radler-Strecken aufzustellen.

Die Idee zu der Aktion mit den Schildern und dem Text „Geisterradler gefährden!“ hatte Projektleiter Hermann Hirsch. Er ist Schriftführer bei der Regensburger Verkehrswacht mit über 200 Mitgliedern und von Beruf Polizeihauptkommissar bei der Polizeiinspektion I am Minoritenweg. Demnächst will er mit seinen Kollegen von der Wacht das Pilotprojekt öffentlich vorstellen.

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