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Naturwissenschaften

Uni Regensburg fördert MINT-Nachwuchs

Universität wird Mitglied des Netzwerks „Komm, mach MINT“. Mit „CyberMentor“ und „MINT-Girls“ laufen erfolgreiche Projekte.

Dr. Stephan Giglberger (2.v.l.) und Armin Gardeia (r.) mit den Teilnehmerinnen des „MINT-Girls“-Projekts 2015. Foto: Knobloch

Regensburg.Die Universität Regensburg ist jetzt offizielles Mitglied im bundesweiten Netzwerk „Komm, mach MINT“. Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg, unterzeichnete Ende Juni das Memorandum zu dem nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen. „MINT“ bezeichnet die Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Das Netzwerk führt bundesweit über 200 Partner aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Gemeinsam arbeiten sie daran, junge Frauen für naturwissenschaftlich-technische Studiengänge zu begeistern und ihnen ihre Optionen in ingenieur- und naturwissenschaftlichen Berufen zu vermitteln.

„Für die Universität Regensburg ist die Nachwuchsförderung von Frauen in den naturwissenschaftlichen Fächern eine wichtige Aufgabe“, betont Prof. Hebel. „Überregionale Netzwerke und Kooperationen sind von großer Bedeutung, um unsere Absolventinnen und Nachwuchsforscherinnen auf ihren späteren Karriereweg vorzubereiten und hier zu unterstützen.“

Schon seit mehreren Jahren ist die Universität Regensburg im Bereich der MINT-Förderung aktiv. Verschiedene Veranstaltungsformate und Initiativen spiegeln das Engagement wider. „Es geht uns nicht nur um Nachwuchsförderung oder Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel; es geht uns vor allem auch um einen aktiven Beitrag zur Chancengleichheit von Frauen und Männern in MINT-Berufen“, sagt Dr. Stephan Giglberger, MINT-Beauftragter der Universität Regensburg. Studentinnen und Doktorandinnen leisten nach Einschätzung von Giglberger in den naturwissenschaftlichen Fächern Hervorragendes. „Wir müssen diese Frauen als Vorbilder für die nächste Generation sichtbar machen.“

Bei CyberMentor werden Schülerinnen ein Jahr lang von einer Mentorin begleitet. Foto: CyberMentor/UR

2005 wurde an der Universität Regensburg das bundesweit erfolgreiche Projekt „CyberMentor“ für Schülerinnen der 6. bis 12. Klasse ins Leben gerufen: Mindestens ein Jahr lang werden die Schülerinnen dabei online von einer persönlichen Mentorin begleitet. Am dem bundesweiten Aktionstag Girls‘ Day beteiligen sich seit vielen Jahren Physik, Chemie, Biologie, Mathematik, Medizin, Wirtschaftsinformatik, Genomik, die Werkstätten und das Rechenzentrum der Universität Regensburg. Das Projekt der MINT-Girls Regensburg existiert als erfolgreiche Kooperation von Universität Regensburg und Ostbayerischer Technischer Hochschule Regensburg und soll in achtmonatigen Projekten Mädchen und junge Frauen für naturwissenschaftlich-technische Themen begeistern, verbunden mit der Möglichkeit zu experimentieren.

„Wenn die Mädchen unter sich sind, trauen sie sich in naturwissenschaftlich-technischen Bereichen plötzlich mehr zu und erreichen damit schnell herausragende Leistungen und Erfolge“, sagt Prof. Dr. Susanne Modrow, die Frauenbeauftragte der Universität. In enger Kooperation mit der Universitätsleitung und dem MINT-Beauftragten kümmert sich die Frauenbeauftragte um die Chancengleichheit für Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen.

Alle Informationen rund um Aktionen der Universität Regensburg zum Thema MINT sind unter www.ur.de/mint zu finden.

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