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Dult
Mittwoch, 22. November 2017 5

Sicherheit.

CSU fordert Videoüberwachung für Dult

„Zunehmende Verrohung“: Die CSU-Fraktion will, dass das Regensburger Fest künftig sicherer gemacht wird.

Die Polizei ist bereits sehr präsent auf der Dult. Die CSU fordert jetzt auch Videokameras. Foto: Matthes

Regensburg.In einem Antrag fordern Stadträtin Dr. Astrid Freudenstein MdB, der Sicherheitsexperte der Fraktion, Jürgen Eberwein, und Fraktionsvorsitzender Dr. Josef Zimmermann, dass die Dult künftig per Videoüberwachung sicherer gemacht werden soll.

Bereits bei der Herbstdult 2017 sollen nach Wunsch der CSU-Fraktion Kameras zur Vorbeugung und Aufklärung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten installiert werden. Außerdem sollen zusätzliche Maßnahmen zum Schutz und für die Sicherheit der betroffenen Anwohner und Geschäftsleute in Stadtamhof, in der Altstadt und in Steinweg auf den Weg gebracht und dafür gegebenenfalls die städtische Dultverordnung ergänzt werden.

„Gewalt, Sachbeschädigung und Vermüllung“

Eine Videoüberwachung zähle mittlerweile auf allen größeren Volksfesten zum Sicherheitsstandard, heißt es in der Begründung, etwa auf dem Münchner Oktoberfest oder dem Straubinger Gäubodenfest. Da im Umfeld der Dult immer mehr Fälle von Gewalt, Sachbeschädigung und Vermüllung auftreten würden, sei dies auch in Regensburg notwendig. „Für die Anwohner und Geschäftsleute in den betroffenen Stadtteilen Stadtamhof, Altstadt und Steinweg werden die Dulten durch die zunehmende Verrohung immer mehr zur Belastung“, sagt Freudenstein, die sich als Betreuungsstadträtin um die Altstadt und Stadtamhof kümmert.

Die Videoüberwachung sollte nach Ansicht der CSU während der Dulten täglich und zeitlich begrenzt vom späten Nachmittag bis etwas zwei Stunden nach Betriebsende durchgeführt werden. Gemäß der datenschutzrechtlichen Bestimmungen sollen die Örtlichkeiten, an denen Kameras installiert sind, kenntlich gemacht werden. Nach den Dulten sollen die Videokameras wieder abgebaut und nur jene Aufnahmen aufbewahrt werden, die für Ermittlungszwecke notwendig sind.

„Unsere Fraktion fordert zudem den Einsatz von Wachdiensten im Umfeld der Dult“, ergänzt Fraktionschef Zimmermann. Zudem soll der Einsatz der städtischen Straßenreinigung spürbar aufgestockt werden; ebenso sollen sich keine öffentlich zugänglichen Biotonnen im Umfeld des Dultplatzes befinden. Zu prüfen sei außerdem, inwieweit mit fest montierten Abfallbehältern im Umfeld des Festplatzes, die sehr engmaschig geleert werden müssten, dem Problem der Vermüllung begegnet werden kann.

Alles rund um die Dult lesen Sie in unserem Spezial: www.mittelbayerische.de/dult

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