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Dult-Geschichte
Donnerstag, 24. August 2017 30° 2

Historie

Entstehungsgeschichte der Regensburger Dult

Die Regensburger Dulten haben eine lange Tradition. Sie lassen sich bis ins 10. Jahrhundert zurückverfolgen.

Auch früher waren die Regensburger Dulten schon gut besucht, wie diese historischen Bilder zeigen. (Fotos: Stadt Regensburg)

Dieser Turnus wurde beibehalten als sich um 1800 die Regensburger Jahrmärkte etwas veränderten. Die beiden Jahrmärkte wurden damals in der Nähe des Neupfarrplatzes abgehalten. Die Stadt stellte die Stände selbst zur Verfügung.

Zum Warenverkauf kamen Spielbuden und Karusselle zur Belustigung der Besucherinnen und Bescher dazu, die auf dem Kornmarkt aufgestellt waren.

1875 entschloss sich der Stadtmagistrat dann aber aus Kostengründen, die Dulten nicht mehr zu veranstalten. Es konnten aus den Dulten keine Gewinne mehr erzielt werden.

Da jedoch bereits ab 1389 in Stadtamhof, das früher zu Bayern gehörte, Jahrmärkte veranstaltet wurden, riss die Tradition der Jahrmarktveranstaltungen in Regensburg nicht ab.

Die Stadtamhofer Dulten erlebten sogar einen starken Aufschwung, als die Dulten in der freien Reichsstadt Regensburg nicht mehr stattfanden. Durch die Eingemeindung von Stadtamhof 1924 wurden die Stadtamhofer Dulten zu den Regensburger Dulten.

1972 mussten die Dulten von ihrem ursprünglichen Platz „Am Protzenweiher“ bedingt durch den Kanalbau umziehen, verblieben aber im Stadtteil Stadtamhof und werden weiterhin im Mai und im September in der bewährten Kombination Vergnügungsdult mit Warendult von der Stadt Regensburg veranstaltet.

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