Regensburg 15.10.2012, 13:37 Uhr

44 Fässer für Berlin

Die Bayerische Vertretung schenkt künftig Bischofshof und Kneitinger aus. Entstanden ist die Idee für den „Bier-Export“ – natürlich – im Wirtshaus.

Leonhard Resch, techn. Betreibsleiter Bischofshof (links) und Martin Sperger, Vertriebsleiter Kneitinger (rechts) verladen Bierfässer für Berlin. Foto: Knetinger

Leonhard Resch, techn. Betreibsleiter Bischofshof (links) und Martin Sperger, Vertriebsleiter Kneitinger (rechts) verladen Bierfässer für Berlin. Foto: Knetinger

Regensburg. In der Bayerischen Landesvertretung in Berlin fließt seit Montag Bier aus Regensburg. Insgesamt 44 Fässer des Gerstensafts sind in der vergangenen Woche auf die Reise in die Hauptstadt gegangen. Das gaben die Brauereien am Montag in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt. Kneitinger Edel-Pils und Sommerbier und das Bischofshof Hefe-Weißbier sollen den Gästen der „Bayerischen Botschaft“ Freude bereiten.

Die Idee für den „Bier-Export“ ist – natürlich – im Wirtshaus entstanden. Die Landtagsabgeordnete Tanja Schweiger kam beim Bockanstich in der Hubertushöhe mit den Kneitinger-Braumeister Albert Kellner und Vertriebsleiter Martin Sperger ins Gespräch und leitete die Aktion in die Wege. Und da der Bayerische Vertretung noch ein Regensburger Weißbier fehlte, wurde die befreundete Bischofshof-Brauerei ins Boot geholt.

nsgesamt 2000 Liter Bier wurden nach Berlin geschickt. Diese sollten nach Schätzungen von Bischofshof-Braumeister Leonhard Resch bis zum ersten Advent reichen. Die Regensburger brauchen sich dabei keine Sorgen um den heimischen Bier-Vorrat zu machen, schreiben die Brauereien: Zu Hause gäbe es noch genug Reserven – und es stünden noch weitere Sorten wie Kneitinger Bockbier und Bischofshof Urhell zur Verfügung. Notfalls trügen die Mitarbeiter der beiden Brauereien selbst dazu bei, den Bierabsatz in Berlin zu „beschleunigen“.

Die weiß-blaue Botschaft verstehe sich nicht nur als politische Plattform für die Interessen Bayerns in Berlin, sondern auch als „Schaufenster des Freistaates“, heißt es in der Mitteilung der Brauereien. Sie biete vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen aus Bayern die Möglichkeit, sich und ihre Produkte zu präsentieren.

Im November wird dann offizieller Regensburger Bieranstich in der Bayerischen Vertretung stattfinden, bei dem die Brauereien ihre Spezialitäten persönlich den Hauptstadtgästen vorstellen werden. Die Hausherrin, Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Emilia Müller, wird ebenfalls zu Gast sein – und das gute Regensburger Bier kosten.

 

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