Regensburg 22.09.2012, 18:34 Uhr

600 Cottbus-Fans blieben friedlich

Mit Schlachtgesängen marschierten die Energie-Anhänger am Samstag vom Hauptbahnhof zum Jahn-Stadion. Ein größeres Polizeiaufgebot behielt sie im Auge.

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Aufmarsch vor dem Justizgebäude. Foto: Jung

Aufmarsch vor dem Justizgebäude. Foto: Jung

Regensburg. Am Ende blieb alles nahezu friedlich: Vor und nach der Zweitliga-Partie zwischen dem SSV Jahn und Energie Cottbus am Samstag gab es keine Ausschreitungen der beiden Fangruppen. Das gab die Einsatzzentrale der Polizei auf Anfrage der MZ bekannt. Experten hatten die Begegnung im Vorfeld als „Risiko-Spiel“ eingestuft. 5500 Zuschauer verfolgten das Spiel, davon 600 Anhänger aus Cottbus.

Punkt zwölf Uhr Mittag waren die Energie-Fans vom Regensburger Hauptbahnhof aus am Justizgebäude in der Kumpfmühlerstraße vorbei ins Stadion an der Prüfeninger Straße marschiert. Dabei wurden sie bei Nieselregen von einem großen Polizeiaufgebot eskortiert. Schlachtgesänge waren auf dem Weg zur Zweitliga-Partie zwischen dem SSV Jahn und dem ehemaligen Bundesliga-Verein aus dem Osten zu hören. Der eine oder andere Energie-Anhänger erkundigte sich unterwegs gleich mal nach einem Getränkemarkt in Stadionnähe, andere beschwerten sich über „die zu lange Wegstrecke bis zum Stadion“.

Aufsteiger Jahn Regensburg verpasste den zweiten Saisonsieg. Die Lausitzer gewannen beim Neuling mit 1:0 (1:0). Dennis Sörensen erzielte in der vierten Minute das glückliche Siegtor der Cottbuser. Mit Siegesgesängen ging es für die Energie-Fans zurück zum Zug.

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