Regensburg 29.10.2012, 11:15 Uhr

Bett stand in Flammen

Der psychisch kranke Mieter der Wohnung tauchte erst Tage später wieder auf. Ursache des Brandes ist noch völlig unklar.

Die Polizei ermittelt. Foto: dpa

Die Polizei ermittelt. Foto: dpa

REGENSBURG. Wie die Polizei jetzt meldete, gab es bereits am vergangenen Donnerstag einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Weißenburgstraße. Nur durch das beherzte und sofortige Einschreiten des Brandentdeckers sowie des Eigentümers des Hauses konnte Schlimmeres verhindert werden.

Gegen 17.35 Uhr bemerkte ein Bewohner des Mehrfamilienhauses, dass aus dem Fenster einer Wohnung des Anwesens schwarzer Rauch aufstieg. Der Mann begab sich daraufhin sofort zu dem Eigentümer, der sich im gleichen Haus aufhielt. Nachdem dieser die Wohnungstüre geöffnet hatte, stellten die beiden Männer fest, dass in der Wohnung die Matratze eines Bettes in Flammen stand. Nachdem die beiden Männer die Matratze abgelöscht hatten, brachten sie diese ins Freie. Durch das Feuer wurde das Bett sowie die Matratze zerstört. Zudem wurde die Wohnung durch Rußschwärzungen in Mitleidenschaft gezogen. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5000 Euro. Bewohner des Hauses wurden nicht verletzt. Einzig der Hauseigentümer erlitt beim Ablöschen der Matratze leichte Verletzungen, die ambulant versorgt wurden.

Da bekannt war, dass der Mieter der Wohnung psychisch krank ist und sich nicht in der Wohnung aufhielt, wurde eine Fahndung nach ihm ausgelöst. Am frühen Montagmorgen Tages konnte er sichtlich desorientiert von Polizeibeamten im Stadtgebiet in Gewahrsam genommen werden. Er wurde in das Bezirksklinikum Regensburg eingeliefert und wird morgen dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Der Mann ist nicht vernehmungsfähig, so dass bislang noch keine konkreten Angaben darüber gemacht werden können, wie es zu dem Brand kam.

 

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