Regensburg 29.08.2012, 17:15 Uhr

Regensburg präsentiert sich in 3D

Die Stadt und ihre Umgebung gibt es ab sofort als dreidimensionale Dokumentation. Die Produktion der Firma media 21 wurde am Mittwoch vorgestellt.

Sabine Thiele, Daniel Schellhorn und Oberbürgermeister Hans Schaidinger nach der Film-Präsentation. Foto: Jeske

Sabine Thiele, Daniel Schellhorn und Oberbürgermeister Hans Schaidinger nach der Film-Präsentation. Foto: Jeske

Von Davina Lang, MZ

regensburg. Oberbürgermeister Hans Schaidinger und die Geschäftsführerin der RTG, Sabine Thiele, stellten am Mittwoch zusammen mit der Regensburger Firma media 21 die erste 3D-Dokumentation über die Stadt vor. Im Film gezeigt werden beliebtesten Sehenswürdigkeiten wie der Dom und die Steinerne Brücke, aber auch Aufnahmen aus dem Umland, etwa von der Walhalla bei Donaustauf oder dem Naturschutzgebiet Hölle im Vorderen Bayerischen Wald.

Das Gefühl, dabei zu sein

„Schon als ich vor ungefähr 15 Jahren das erste Mal einen Kinofilm in 3D gesehen habe, hatte ich mir fest vorgenommen selbst mal einen 3D-Film zu drehen“, erzählte Daniel Schellhorn, Initiator des Projekts und Geschäftsführer von media 21. „Das Gefühl, dabei zu sein, als Teil des Films, faszinierte mich schon immer.“ Schellhorn hat das Projekt nicht nur ins Leben gerufen, er ist außerdem Produzent der Reihe „Deutschland in 3D“. Er filmt selbst, schneidet die Filme und sucht die musikalische Untermalung aus.

„Unsere Dokumentation richtet sich an Touristen und Regensburg-Liebhaber. Aber auch an Unternehmer, die ihren Geschäftspartnern eine besondere Geste erweisen wollen.“, meinte Christian Simmler, der neben Daniel Schellhorn wichtigster Mann im Team von „Deutschland in 3D“ ist. Er kümmert sich um die Organisation der Dreharbeiten und um die Vermarktung des Films. „Es soll keine typische Dokumentation mit allen Daten und Fakten über die Stadt Regensburg sein, sondern vielmehr durch Bild und Ton beeindrucken“, erklärte Schellhorn.

Die Kosten für die Serie „Deutschland in 3D“ belaufen sich auf einen sechsstelligen Betrag, den Schellhorn ohne Sponsoren und jegliche Filmförderung aufbringt. Neben dem Geld verschlinge das Projekt auch viel Zeit, erzählte Schellhorn. Allein für die Produktionen in Regensburg brauchte das Team 30 Drehtage.

Modernste Kameratechnik

Die Aufnahmen entstanden mit modernster Kameratechnik. Sie wurden mit einer richtigen 3D-Kamera mit zwei voneinander getrennten Optiken aufgenommen. Bei diesem Aufnahmegerät sind die Kameraaugen ungefähr 6 cm voneinander entfernt, etwa wie bei den Augen eines Menschen. Dadurch wird dem Streifen die Plastizität verliehen. „Ich glaube an 3D“, meint Schöllhorn. Für ihn ist diese Technik bereits soweit ausgereift, dass von einem zeitgenössischen Trend gesprochen werden könne. Will man den Film zu Hause ansehen, braucht man einen 3D-Fernseher und einen Blu-ray Player. Wer dieses Equipment nicht zur Hand hat, kann sich die Regensburg-Dokumentation auch auf DVD besorgen und sie in 2D bewundern.

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