Stadion soll möglichst energiesparend sein
Die neue Regensburger Fußballarena für den Jahn soll so umweltfreundlich wie möglich werden. Auch Photovoltaik soll geprüft werden, versprach Peter Preß.
Auch Photovoltaik soll als Energiequelle für das neue Regensburger Stadion geprüft werden. Foto: dpa
Regensburg. Bei der Ausschreibung für das neue Fußballstadion wird Wert auf möglichst geringen Energieverbrauch gelegt. Das machte in seinem ersten Auftritt bei der Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses der technische Leiter des „Regiebetriebs Arena Regensburg“, Peter Preß, klar. Derzeit werde die funktionale Leistungsbeschreibung erarbeitet. Die EnEV 2012 (Energieeinsparverordnung) werde darin selbstverständlich vorgegeben. Man erwarte Modelle für erneuerbare Energie mit den möglichen künftigen Betriebskosten. Ziel sei in jedem Fall den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten. Für Photovoltaik sollten die Voraussetzungen geschaffen werden. Die Bieter müssten vorlegen, wie sinnvoll so eine Einrichtung für das Stadion sei.
Mit diesen Ausführungen reagierte Preß auf einen Antrag der SPD-Fraktion. Norbert Hartl wollte wissen, ob bei der Ausschreibung der neuen Arena möglicherweise das gesamte Dach als Solaranlage genutzt werden könnte, um das Stadion energieautark zu machen, wie das beispielsweise im neuen Offenbacher Stadion der Fall sei. Die Offenbacher Anlage wandle die Kraft der Sonne direkt in elektrische Energie um. Alljährlich lieferten die Module einen Energieertrag von rund 380.000 Kilowattstunden.
Norbert Hartl war mit der Antwort von Peter Preß zufrieden und erklärte den SPD-Antrag durch die Ausführungen für erledigt.

