Regensburg-Stadt 25.07.2013, 20:16 Uhr

Stadtrat vergibt Stadion-Bau

Den Zuschlag für das neue Regensburger Fußballstadion erhält die BAM Sports GmbH Düsseldorf. 27,5 Millionen Euro wird die Arena kosten.

Die Impuls Arena in Augsburg (unser Bild) hat ebenfalls die BAM Sports GmbH Düsseldorf gebaut. Foto: MZ-Archiv

Die Impuls Arena in Augsburg (unser Bild) hat ebenfalls die BAM Sports GmbH Düsseldorf gebaut. Foto: MZ-Archiv

Von Norbert Lösch und Marion Koller, MZ

Regensburg. Eine Stadtratsmehrheit aus CSU, SPD, Freien Wählern, Grünen und FDP hat am Donnerstagabend einen nach Meinung von Beobachtern „wegweisenden Beschluss für die Sportstadt Regensburg“ gefasst. Sie gab dem Düsseldorfer Unternehmen BAM Sports GmbH den Zuschlag für den Bau des neuen Fußballstadions in Oberisling – für 27,5 Millionen Euro.

Die Düsseldorfer sind ausgewiesene Spezialisten für den Bau von Sportstätten. In Deutschland spielen die Clubs aus Augsburg, Mainz und Dresden in Arenen, die BAM Sports hochziehen ließ. Die Firmengruppe ist auch international tätig: Unter ihrer Regie entsteht etwa ein neues Stadion im englischen Leeds oder die „King Abdullah Sports City“ im saudi-arabischen Dschidda (380 Millionen Euro). Zur Weltmeisterschaft 2010 baute die BAM-Konzerngesellschaft HBM Stadien- und Sportstättenbau das Stadion in Johannesburg um: „Soccer City“ ist mit fast 94000 Sitzplätzen die größte Arena Afrikas.

Mit dem Hinweis auf die rechtlichen Spielregeln hatte Oberbürgermeister Hans Schaidinger die Vergabe des Bauauftrags für die neue Arena in Oberisling in die nichtöffentliche Sitzung des Stadtrats verwiesen. Die Medien müssten sich bis zur heutigen Pressekonferenz gedulden, in der bekannt gegeben werden soll, wer das Stadion bauen soll und wie es aussehen wird. Die MZ erfuhr noch am Abend einige Details.

Über das Konzept, das jetzt den Zuschlag erhalten hat, waren im Vorfeld nur wenige Mandatsträger informiert. Denn an der Beratung in einem Architekturgremium, das sich bereits im April festgelegt hatte, wurden nur die großen Fraktionen beteiligt. Mit dem vor zwei Jahren gefassten Grundsatzbeschluss, ein neues Stadion zu bauen, zeichnete sich eine breite Mehrheit für das insgesamt 52,7 Millionen Euro teuere Projekt ab.

 

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