Tankstellen-Überfall war vorgetäuscht
Der Raub in der Regensburger Donaustaufer Straße war ein abgekartetes Spiel: Der Mitarbeiter und ein Komplize hofften so, ihre Geldprobleme zu lösen.
Die Polizei hat den Überfall auf eine Tankstelle in der Donaustaufer Straße geklärt: Der Raub war nur vorgetäuscht. Foto: dpa
REGENSBURG. Der Überfall auf eine Tankstelle in der Donaustaufer Straße ist geklärt: Der Angestellte und ein Komplize haben den Raub vorgetäuscht.
Am 27. Oktober meldete der Angestellte der Tankstelle der Polizei, dass ihn ein bewaffneter Mann überfallen habe. Der Täter habe ihn mit der Faust ins Gesicht geschlagen und Geld und Zigaretten gestohlen.
Wie die Polizei am Freitag bekannt gab, hat sich der Fall als geplante und abgesprochene Aktion herausgestellt. Der Polizei zufolge steckten die beteiligten Personen in finanziellen Schwierigkeiten. Die beiden Männer sind beim gleichen Arbeitgeber beschäftigt und fanden in diesem Zusammenhang die Zeit, sich Gedanken zu machen, wie die jeweiligen Geldprobleme gelöst werden könnten. Da einer der Beiden zusätzlich bei der Tankstelle jobbte, reifte der Plan zu dem Überfall.
Bei dem vorgetäuschten Raub erbeutete das Duo 1500 Euro. Den gleichen Betrag hatte der Tankstellenmitarbeiter im Vorfeld zusätzlich noch unterschlagen. Der Schlag ins Gesicht sollte dem Szenario mehr Glaubwürdigkeit verleihen.
Die Ermittlungen laufen jetzt gegen Täter und das mutmaßliche Opfer.

