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Bürgerpreis 2011
Donnerstag, 27. Juli 2017 21° 7

Ehrenamt

Verständnis und Toleranz für Israel

Die 28-jährige Politikwissenschaftlerin Regina Wagner ist erste Vorsitzende des Freundeskreises Israel in Regensburg.
von Muriel Reichl, MZ

Regina Wagner Foto: Reichl

Regensburg/Wisconsin. . Regina Wagner aus Landsberg am Lech engagiert sich für ihr Leben gern. Sowohl kulturell als auch politisch ist die 28-jährige junge Frau aktiv. Sie ist erste Vorsitzende des Freundeskreises Israel in Regensburg. Dafür wurde sie für den Sparkassen-Bürgerpreis 2011 im Bereich Kultur vorgeschlagen.

Zur Zeit wohnt Regina Wagner als Promotionsstudentin in den USA. Sie studiert Politikwissenschaften und Teaching Assistent an der University of Wisconsin, Madison. Ihre ehrenamtlich Tätigkeit zum Thema Völkerverständigung hat ihren Ursprung im Jahre 2001. „Damals wurde in den Medien viel über Israel diskutiert. Als ich anfing, mich mit dem Thema zu beschäftigen, wurde mir klar, wie wenig ich eigentlich darüber wusste“, sagt Wagner. Auf diesem Wege habe sie Prof. Roland Hornung kennengelernt. „Gemeinsam haben wir angefangen, Info-Stände zu Israel zu organisieren.“ Daraus sei mit der Zeit der Freundeskreis entstanden.

Regina Wagners Aufgabenfeld im Ehrenamt umfasst das Organisieren von Aktionen wie dem Israeltag in Regensburg, einer jährlichen Israelreise und dem Freundschaftspreises Israel. „Leider habe ich zur Zeit weder für das Ehrenamt, noch für Hobbys und Familie so viel Zeit, wie ich gerne hätte“, sagt die junge Frau.

Während eines neunmonatigen Israel-Aufenthaltes konnte Wagner viele gute Freunde im Land der Väter kennenlernen. Konkrete Zukunftspläne hat die engagierte junge Frau nicht. „Ersteinmal die Promotion gut beenden, dann sehen wir weiter“, sagt sie.

Finanziert wird der Verein durch Spenden und private Ausgaben der Vorstandsmitglieder. Der Erlös des Bürgerpreises wäre also eine gute Finanzspritze für den Freundeskreis.

Was das Schönste für Regina Wagner in ihrem Ehrenamt ist? „Es ist wunderbar, zu sehen, dass wir ein bisschen dazu beitragen können, dass die Freundschaft und das Verständnis zwischen Deutschland und Israel wächst.“

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