Landkreis Regensburg 22.09.2012, 22:53 Uhr

„Burgfest darf nicht sterben“

Das „Waldler“-Bauerntheater will sich für die Traditionsveranstaltung tüchtige Partner ins Boot holen. Ein erster Erfolg steht zu Buche.

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Unschlagbar ist beim Burgfest in Brennberg das Ambiente in den alten Mauern der Ruine beim Feiern unter den Burglinden. Fotos: Beiderbeck

Unschlagbar ist beim Burgfest in Brennberg das Ambiente in den alten Mauern der Ruine beim Feiern unter den Burglinden. Fotos: Beiderbeck

BRENNBERG. Die Zahl der Mitglieder ist nicht üppig, so dass die Fülle der Aufgaben bei der Vorbereitung und Durchführung eines Burgfestes die Kapazitäten des „Waldler“ Bauerntheaters klar übersteigen würde. Dies wurde bei der Jahresversammlung deutlich ausgesprochen. Vorsitzender Martin Brandl und seine Mannschaft wollen sich deshalb Partner ins Boot holen. Mit dem SSV ist ein erster „Komplize“ bereits gefunden.

Die Unterschriftenliste war bei der Jahresversammlung des „Waldler“ Bauerntheaters am Freitag im Gasthaus „Zur Burg“ schnell fertig gestellt, denn die Reihen der Mitglieder sind überschaubar. Nur halb gefüllt war das Nebenzimmer beim Aumer-Wirt. Erfreuliches war aber auch zu entdecken: Ein ganzer Tisch von motivierten Nachwuchsspielern, die beim Herbsttheater auf der Bühne stehen werden, hörte sich die Berichte an.

Dr. Martin Brandl brachte das originelle Geburtstagsgeschenk in Erinnerung, das man dem langjährigen Schirmherrn Philipp Graf von Lerchenfeld in den Vorgarten stellte. An Ernst Aumer ging ein Dankeschön für den kostenlosen Transport des „Brennberger Findlings“.

Teilgenommen haben die „Waldler“ an der Verabschiedung von Pfarrer Schöls. Beim Seniorennachmittag von Pfarrei und Gemeinde wurde ein Einakter gespielt und beim Schulfest-Theater haben die „Waldler“ auf Anfrage gerne den Part der Maske übernommen.

Spielleiterin Helika Spitzner berichtete vom erfolgreichen Herbst-Theater des Jahres 2011, das ein Erfolg wurde. Jede der drei Aufführungen war ausverkauft. Erfreut zeigte sie sich darüber, dass vier junge Neumitglieder beim Herbsttheater am 13., 14., 20. und 21. Oktober ihr Bühnendebüt geben werden. Keinen Dreiakter habe man ausgewählt, denn man wolle mal was Neues probieren. „Wir werden Einakter zeigen, die von Musik umrahmt werden und jeweils einen Bayerischen Abend gestalten“, so Helika Spitzner. Am 13. und 21. Oktober spielen „De Unsern“, während für 14. und 20. Oktober das „Lexengangerl Trio“ verpflichtet wurde.

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