Regensburg-Land 18.03.2012, 14:57 Uhr

Finanzierungslücke für die Kirchensanierung

Arbeiten an der Donaustaufer Pfarrkirche St. Michael und der Wallfahrtskirche St. Salvator beginnen erst 2013.


        Pfarrer Erich Renner zeigt auf eine Schadensstelle der Pfarrkirche St. Michael. Foto: Schmid

Pfarrer Erich Renner zeigt auf eine Schadensstelle der Pfarrkirche St. Michael. Foto: Schmid

Von Petra Schmid, MZ

Donaustauf. Schon lange ist die Renovierung der Pfarrkirche St. Michael und der Wallfahrtskirche St. Salvator Thema in der Pfarrei. Am Samstag fand dazu ein Infoabend statt. Pfarrer Erich Renner stellte gemeinsam mit Kirchenpfleger Walter Karger und Architekt Michael Feil die Planungen vor. Eine Menge an Informationen und Zahlen erwartete die an der Sanierung der Gotteshäuser Interessierten. Gut 50 aus Donaustauf und Sulzbach waren in den Pfarrsaal gekommen.

Mit Bildmaterial unterstützt gaben Kirchenpfleger und Architekt einen Überblick zum Bestand und den vorgesehenen Maßnahmen. Bei der Außenrenovierung 1981 sei zwar die Dachhaut erneuert worden, jedoch nicht die Dachkonstruktion. Man sei damals wohl davon ausgegangen, wenn keine Feuchtigkeit mehr von außen eindringen könne, würde dies genügen, sagte der Architekt. Das ganze Gesims müsse abgetragen und die Gehölze müssten erneuert werden. Als Beispiel zeigte er Bilder aus der Pfarrkirche in Schwabelweis. Genaueres könne man erst sagen, wenn das Mauerwerk abgetragen sei, erklärte Feil weiter. Im Außenbereich der Pfarrkirche müsse ebenfalls einiges geschehen.

Planer und Kirchenpfleger beschäftigen sich auch mit der Salvatorkirche. Die Voruntersuchen seien zwar noch nicht abgeschlossen, jedoch schon viele der anfallenden Maßnahmen absehbar. Die Instandsetzung des Aufgangs sei unumgänglich, auch der Sockel und Fassadenbereich habe Schäden. Die Fenster und das Dach seien nicht mehr dicht. Die Finanzierung stand ebenso im Mittelpunkt. Für die Renovierung der Pfarrkirche können von der Pfarrei 400000 Euro Eigenmittel aufgebracht werden. Als Zuschuss von der Diözese seien 550000 Euro zu erwarten. „Es bleibt eine Finanzierungslücke von gut 275000 Euro“, sagte Karger. Für die Sanierung der Salvatorkirche müssten ebenfalls gut 200000 Euro aufgebracht werden.

 

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