Landkreis Regensburg 19.08.2012, 18:01 Uhr

Sieben Verletzte auf der A3

Eine Frau (66) hatte am Sonntag das Ende eines Staus bei Rosenhof zu spät bemerkt. Ihr Mercedes rammte zwei Autos und kam erst in einem Feld zum Stehen.

Eine 66-Jährige Frau hatte am Sonntag auf der Autobahn A3 bei Rosenhof einen Unfall verursacht,, bei dem sieben Personen leicht bis mittelschwer verletzt wurden. Foto. dpa

Eine 66-Jährige Frau hatte am Sonntag auf der Autobahn A3 bei Rosenhof einen Unfall verursacht,, bei dem sieben Personen leicht bis mittelschwer verletzt wurden. Foto. dpa

Rosenhof. Zwei mittelschwer verletzte Personen, fünf Leichtverletzte und über 20.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Auffahrunfalls, der sich am Sonntagmittag auf der A3 ereignet hat. Ein Großaufgebot von Rettungsdienstfahrzeugen, darunter auch zwei Rettungshubschrauber waren neben Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr im Einsatz.

Aufgrund des starken Rückreiseverkehr bildete sich in Fahrtrichtung Regensburg ein Stau, der bis ca. 300 Meter vor die Anschlussstelle Rosenhof zurückreichte. Eine 66-jährige Rentnerin aus Rheinland-Pfalz, die mit ihrem Mercedes auf dem linken Fahrstreifen fuhr, bemerkte das Stauende nach Angaben der Polizei zu spät und fuhr auf mehrere bereits stehende Fahrzeuge auf, bzw. streifte diese beim Ausweichen. Ein bereits auf dem linken Fahrstreifen stehender 30-jähriger BMW-Fahrer aus dem Raum Fürth sah im Rückspiegel den mit unverminderter Geschwindigkeit heranfahrenden Mercedes und versuchte sich noch links an der Mittelleitplanke vorbeizuschieben. Dadurch war die Wucht des Aufpralls des Mercedes nicht mehr so hoch. Die Unfallverursacherin verriss nach dem Anstoß mit dem BMW ihren Wagen nach rechts und fuhr dann gegen einen auf dem rechten Fahrstreifen stehenden Ford Focus eines 48-jährigen Deggendorfers. Der Mercedes der Rentnerin kam danach nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr zwischen zwei Bäumen durch den Wildschutzzaun auf ein abgeerntetes Stoppelfeld und kam dort nach weiteren einhundert Metern totalbeschädigt zum Stehen.

Während die drei Fahrzeuginsassen des Ford Focus, neben dem 48-jährigen Fahrer auch dessen 70-jährige Mutter sowie die 13-jährige Nichte, vor Ort von den Rettungsdienstkräften ambulant versorgt werden konnten, mussten die beiden Insassen des BMW, der 30-jährige Fahrer und seine 34-jährige Beifahrerin, mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden, das sie aber noch am gleichen Tag wieder verlassen konnten.

Die 66-jährige Unfallverursacherin wurde mit dem Rettungshubschrauber mit mittelschweren Verletzungen in ein Regensburger Krankenhaus verbracht, ihr 69-jähriger Ehemann kam mit mittelschweren Verletzungen ebenfalls in eine Regensburger Klinik.

Der Mercedes, der BMW und der Ford Focus mussten durch Abschleppdienste geborgen werden. An der Mittelleitplanke sowie am Wildschutzzaun entstand geringer Sachschaden.

Die Feuerwehr Wörth war mit über 20 Einsatzkräften vor Ort und sicherte die Unfallstelle und reinigte die Fahrbahn. Obwohl der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeilief und nach rund einer Stunde auch beide Fahrstreifen wieder freigegeben werden konnten, kam es zu einem Rückstau von bis zu zwölf Kilometern, der sich erst nach über drei Stunden wieder auflöste.

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