Landkreis Regensburg 07.10.2012, 19:52 Uhr

Vielfalt des Landkreises gezeigt

Trotz der Wetterkapriolen strömten viele Besucher zum Regionaltag nach Hemau. Das Fest schloss das Jubiläumsjahr „40 Jahre Landkreis Regensburg“ ab.

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Ein echter Blickfang beim Landkreisfest waren die Gennßhenkher aus Schierling mit ihren historischen Gewändern. Fotos: Dietmar Krenz

Ein echter Blickfang beim Landkreisfest waren die Gennßhenkher aus Schierling mit ihren historischen Gewändern. Fotos: Dietmar Krenz

Von Dietmar Krenz, MZ

Hemau. Wohl dem, der einen „Plan B“ hat. Die Veranstalter des Landkreisfestes am Sonntag auf dem Tangrintel hatten einen im Gepäck. Nach den ergiebigen Regenfällen wurde kurzerhand am Morgen entschieden, den Regionaltag anlässlich des 40-jährigen Bestehens überwiegend in die Aula und Turnhalle der Schule „Am Mönchsberg“ sowie in den Zehentstadel beim Rathaus zu verlegen.

„Nicht jammern, sondern handeln“, lautete die Devise“, erklärt Chef-Organisatorin Elisabeth Sojer-Falter. Die Leiterin der Regionalentwicklung im Landratsamt zeigt sich sich von den Wetterkapriolen wenig beeindruckt. „Es ist zwar schade um die vielen Aktionen unter freiem Himmel, aber bei solch einem Wetter kann man niemand zumuten, stundenlang im Freien auszuharren“, erklärt sie.

Zusammenrücken heißt es dann beim Aufbau am Vormittag für die 70 Aussteller aus dem gesamten Landkreis. Während in der Tangrintelhalle der Erntedankgottesdienst und der Festvortrag über die Bühne geht, müssen alle zusammenhelfen, um zu retten, was noch zu retten ist. „Am Samstag war noch so ein schöner Herbsttag“, sagt Besenbinder und Körblzäuner Xaver Massinger aus Schierling. Er ist einer der wenigen, der vor dem Zehentstadel seine Waren aufbaut. „Aber spätestens nach dem Mittagessen kommt die Sonne“, kündigt er an. Recht hat er.

Zum Startschuss des Regionalmarkts gegen 13 Uhr lockert die Bewölkung auf und eine Stunde später setzt sich zum ersten Mal die Sonne durch. Darauf haben viele gehofft. Innerhalb kürzester Zeit strömen zahlreiche Besucher ins Hemauer Zentrum und marschieren zwischen Schulaula, Turnhalle und Zehentstadel hin und her. Der Regen ist vergessen, was jetzt zählt, ist das umfangreiche Angebot.

Ob Landwirtschaft, Holz, Energie, Kunsthandwerk, Dekoratives für Heim und Garten oder allerlei Spezialitäten aus der Region – die Vielfalt des Informations- und Warenangebots ist schier unüberschaubar. Am Stand des Obst- und Gartenbauvereins gibt es Kürbissuppe, ein Quiz, ein buntes Kinderprogramm sowie eine Ausstellung des Mostereiverbunds. Stets dicht umlagert ist auch Pomologe Josef Wittmann, der mit Anton Auer aus Amberg alle Hände voll zu tun hat, Obstsorten zu bestimmen.

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