Zwei schwere Unfälle bei Wörth
Bei zwei frontalen Kollisionen wurden am frühen Dienstagabend vier Autofahrer schwer verletzt. Die Straßen waren für mehrere Stunden gesperrt.
Wörth/Donau. Bei zwei schweren Verkehrsunfällen sind am Dienstagabend insgesamt vier Menschen verletzt worden. Zwei von ihnen schwer.
Der erste Unfall ereignete sich gegen 17.50 Uhr auf der Kreisstraße von Wiesenfelden in Fahrtrichtung Wörth. Dem Polizeibericht zufolge geriet der Fahrer eines Sprinters kurz hinter Hungersacker in einer leichten Linkskurve nach rechts auf den Seitenstreifen. Er kam ins Schleudern und driftete auf die Gegenfahrbahn. Dort kam ihm ein Chrysler entgegen. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Beide Fahrzeuge blieben schwer beschädigt im Straßengraben liegen.
Der 46 Jahre alte Fahrer des Pkw wurde in seinem Wagen eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Die Feuerwehr schnitt den eingeklemmten Mann aus dem Fahrzeug-Wrack. Die Beifahrerin konnte sich aus dem Auto befreien. Auch dem 50 Jahre alten Springer-Fahrer gelang es, sein Fahrzeug zu verlassen. Er wurde ebenfalls schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Zwei Rettungshubschrauber brachten die Unfallopfer in die Kliniken.
An den beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde ein Gutachter beauftragt. Beim Sprinter-Fahrer wurde nach Verdacht auf Alkoholkonsum eine Blutentnahme angeordnet.
Eine knappe Stunde später ereignete sich nicht weit von der ersten Unfallstelle entfernt ein weiterer schwerer Verkehrsunfall. Ein 64-Jähriger fuhr in seinem Opel von Vorderzirnberg in Richtung Grafenöd. Dort wollte er nach links in die Staatsstraße in Richtung Wörth einbiegen. Er übersah dabei einen vorfahrtsberechtigten Ford, der in Richtung Falkenstein unterwegs war. Der Opel-Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Schwerst verletzt wurde er vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Ford-Fahrer erlitt leichtere Verletzungen. Auch nach dem zweiten Unfall hatten die beiden beteiligten Fahrzeuge nur noch Schrottwert. Um die genaue Unfallursache festzustellen, wurde auch hier ein Gutachter eingeschaltet.
An beiden Unfallstellen befanden sich zahlreiche Helfer der Rettungsdienste und Feuerwehren. Auch zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Sämtliche verfügbaren Einsatzkräfte wurden aktiviert. Anwesend waren die Feuerwehren aus Wörth a.d. Donau, Hungersacker, Weihern, Wiesenfelden, Falkenstein und Brennberg. An beiden Unfallörtlichkeiten waren die Straßen für mehrere Stunden total gesperrt.





