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Freitag, 15. Dezember 2017 3

Einweihung

74 Kinder dürfen hier spielen und lernen

Die Johanniter eröffneten ihr Kinderhaus in Burgweinting. 24 Krippen- und 50 Kindergartenkinder werden hier betreut.
von Roland Ebner

Pfarrerin Dr. Bärbel Mayer-Schärtel und Diakon Reinhold Röttger erteilten den Segen. Leiterin Natalie Ullmann (Mitte) hielt eine Lesung. Foto: ebner

Regensburg.Gut 19 Monate lang wurde gebaut; am Dienstag war Einweihungsfeier an der Marie-Schandri-Straße: Das neue Johanniter-Kinderhaus wurde gesegnet und offiziell seiner Bestimmung übergeben. Ganz klar, dass dabei die jungen „Bewohner“ in vorderster Reihe Platz nehmen durften. 24 Krippen- und 50 Kindergartenkinder in je zwei Gruppen insgesamt werden hier freundliche Aufnahme finden. Momentan umsorgen sechs Mitarbeiterinnen und eine Praktikantin die Kleinen im Alter zwischen „null und sechs Jahren“.

Das Einzugsgebiet ist in erster Linie Burgweinting, vor allem das Neubaugebiet. Das Kinderhaus soll damit hier „eine Lücke schließen, was Kindereinrichtungen angeht“. Die Krippe sei jetzt schon dauerhaft voll belegt, „es gibt auch bereits sehr viele Anmeldungen für 2018 und 2019“, bestätigt die Leitung auf Nachfrage.

Lebt von engagierter Betreuung

„Das Profil des Kinderhauses wird sich nach und nach neu entwickeln“, erklärt dazu Sylvia Meyer vom Sachgebiet Kindereinrichtungen der Johanniter: „Das Kind lernt mit allen Sinnen, Ausdrucksformen und Fähigkeiten. Wir setzen bei der kindlichen Neugierde an und sehen Sicherheit und Geborgenheit als Bedingung des kindlichen Lernens an.“

Entsprechend würdigte dann auch Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer diese Einrichtung: „So ein Haus lebt auch von der engagierten Betreuung“, erklärte sie in ihrer Grußansprache. Und weiter: „Man möchte hier fast wieder Kinder sein und dabei all die Probleme eines Erwachsenen vergessen.“ In dem Zusammenhang verwies sie auch auf das starke Wachstum in den Neubauvierteln, das der „kinderfreundlichen Stadt Regensburg“ abverlange, Flächen für entsprechende Einrichtungen vorzuhalten. Ein großes Lob ging dabei an die Johanniter als „ein toller Träger“.

Ins nämliche Horn stieß dann auch Wolfgang Herzog, Vorstand beim Immobilienzentrum Regensburg. Als Hausherr und Vermieter bezeichnete er die Johanniter als bewährte Partner. Etwa drei Millionen Euro hat das Unternehmen für das Kinderhaus aufgewendet, war zu erfahren.

Etwa 19 Monate Bauzeit

  • Eröffnung

    des Johanniter Kinderhaus im Oktober 2017. Es bietet Platz für 24 Krippen- und 50 Kindergartenkinder in je zwei Gruppen. Aufgenommen werden Kinder im Alter von null bis sechs Jahren.

  • Bauzeit

    : etwa 19 Monate (Baubeginn Juni 2016 bis Oktober 2017). Die Gesamtinvestitionskosten betrugen rund 6,5 Mio Euro (Kinderhaus inkl. 23 Wohnungen), wobei rund 3 Mio Euro aufs Kinderhaus entfallen. (er)

Nicht zuletzt die Kinder dürfen sich freuen über diese Investition: Für jede Gruppe gibt es einen Gruppenraum samt Nebenraum, im Krippenbereich einen Schlafraum sowie einen Mehrzweckraum für beide Einrichtungsbereiche und dann auch jeweils sanitäre Anlagen. Diese sind getrennt nach Krippe und Kindergarten.

Jeder Gruppenraum lässt vielfältige Aktivitäten zu. Es sind sowohl Rückzugsmöglichkeiten als auch Räume für Klein- und Gesamtgruppenaktivitäten vorhanden. Der Eingangs- und Flurbereich dient neben den Garderoben auch als alternativer Spielbereich. Personalraum, Büro und Lager, sowie eine Küche runden das Raumprogramm ab.

Die Einrichtung verfügt außerdem über einen „großzügig geschnittenen Außenspielbereich“. Der ist in zwei Bereiche für Krippe und Kindergarten unterteilt.

Erste Einrichtung überhaupt

Martin Steinkirchner, Regionalvorstand der Johanniter, lobte ebenfalls Konzeption und Ausführung. Eine Pionierleistung seiner Einrichtung erwähnte er auch. Vor 30 Jahren sei in der Regensburger Greflingerstraße „die erste derartige Johanniter-Einrichtung überhaupt“ eröffnet worden. Seinen Dank für gute Zusammenarbeit richtete er an die Stadt.

Im Anschluss erteilten Pfarrerin Dr. Bärbel Mayer-Schärtel und Diakon Reinhold Röttger den kirchlichen Segen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch Lieder der Kinder.

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