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Bildung

Wie Banken soziale Medien nutzen können

Studenten der Uni Regensburg holen den 2. Platz beim höchstdotierten deutschen Hochschulpreis im Bereich Banken und Finanzen.

Bei der Verleihung des Postbank Finance Awards 2016 in Bonn (von links): Ralf Stemmer, Lukas Fischer, Phillip Wilmertinger, Carina Lung, Gregor Dorfleitner, Nico Stang, Frank Strauß, Petra Gruner Foto: Jörn Wolter

Regensburg.Einen großen Erfolg konnten Studierende der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Regensburg beim Postbank Finance Award feiern, dem mit 110000 Euro höchstdotierten deutschen Hochschulpreis im Bereich Banken und Finanzen. Das Team um Prof. Dr. Gregor Dorfleitner, bestehend aus Natalie Dietrich, Lukas Fischer, Carina Lung, Nico Stang und Phillip Willmertinger, errang den zweiten Platz und darf sich über ein Preisgeld von 25000 Euro freuen. Zum 13. Mal hat die Postbank den Finance Award in Bonn verliehen.

25 Teams von 25 Univeristäten und Hochschulen

25 studentische Teams von 25 Universitäten und Hochschulen aus Deutschland haben unter Betreuung eines Dozenten teilgenommen und sich mit dem Thema „Megatrend Digitalisierung. Wie Informationstechnologien und Social Media das Geschäftsmodell von Banken beeinflussen“ beschäftigt.

„Die Arbeiten der Studierenden zeigen eindrücklich, wie wichtig es für die Postbank ist, die Chancen der Digitalisierung umfassend zu nutzen“, sagte Frank Strauß, Vorstandsvorsitzender der Bank und Schirmherr des Awards. „Die Digitalisierung kann uns neben intelligenter Technologien auch Kostenvorteile und die Zeitersparnis verschaffen, die nötig sind, damit wir persönlich für unsere Kunden dort sein können, wo sie uns wirklich brauchen.“

Glaube an Weisheit der Vielen birgt hohes Risiko

Die Studierenden der Universität Regensburg haben zusammen mit ihrem Dozenten Prof. Dr. Gregor Dorfleitner am Beispiel von Wikifolio und Ayando untersucht, mit welchen Strategien Anleger dieser Social-Trading-Plattformen positive Renditen bei vertretbaren Risiken erzielen können. Sie kommen zum Ergebnis, dass dazu komplexe Anlagestrategien erforderlich sind und dass der naive Glaube an die Weisheit der Vielen mit hohen Verlustrisiken verbunden ist.

Sie empfehlen etablierten Banken, eigene Social Trading Plattformen zu betreiben oder eng mit bestehenden Plattformen zu kooperieren. Der erste Preis, dotiert mit 50000 Euro, ging an die Technische Universität München. Der mit 15 000 Euro dotierte dritte Preis ging nach Bayreuth.

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