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Musik

Parforcehornbläser in der Alten Kapelle

Die Oberpfälzer Musiker beeindruckten zusammen mit Organist Andreas Sagstetter im Regensburger Benefizkonzert das Publikum.
Von Katharina Eberwein, MZ

Die Oberpfälzer Parforcehornbläser spielen zugunsten der Stiftung Für junge Menschen. Stiftung kirchliche Kinder- und Jugendhilfe. Foto: Eberwein

Regensburg.Zugunsten der Stiftung „Für junge Menschen. Stiftung kirchliche Kinder- und Jugendhilfe“ gaben die Oberpfälzer Parforcehornbläser und Organist Andreas Sagstetter am Samstag ein Benefizkonzert in der Alten Kapelle. Die 13-köpfige Gruppe der Oberpfälzer Parforcehornbläser ist mehrfacher bayerischer Meister im Parforcehornblasen. Ihr Repertoire umfasst Jagdmusik aus Frankreich, Deutschland, Böhmen und Österreich. Sie spielen unter der Leitung von Hubert Bäuml. Der ehemalige Regensburger Domspatz ist erster Vorsitzender und musikalischer Leiter der Oberpfälzer Parforcehornbläser. Durch den Konzertabend führte Dr. Reinhard Proske, selbst Parforcehornbläser.

Das Parforcehorn ist ein schwierig zu spielendes Naturhorn und Vorläufer des Waldhorns, mit dem mit Hilfe von Zunge, Lippen, Zähnen und Zwerchfell rund 20 Töne gespielt werden können. Seine Hauptverwendung fand es im Jagdbrauchtum. 1989 gründeten Amateure der Jagdhornbläserei die Oberpfälzer Parforcehornbläser in Burglengenfeld mit dem Ziel der konzertanten Interpretation historischer und zeitgenössischer Jagdmusik, wie sie am Samstagabend in der Alten Kapelle zu hören war. Neben der Jagdmusik der 13 Oberpfälzer Parforcehornbläser standen auch Horn- und Alphornquartette auf dem Programm.

An der Orgel saß Kirchenmusikdirektor Andreas Sagstetter. Er studierte katholische Kirchenmusik und Orgel am Salzburger Mozarteum. Seit 2000 ist er Kirchenmusiker in der Basilika Waldsassen (Landkreis Tirschenreuth) und Dekanatskirchenmusiker für das Dekanat Tirschenreuth (Bistum Regensburg). Zu Beginn dieses Jahres wurde ihm durch Bischof Rudolf Voderholzer der Titel „Bischöflicher Kirchenmusikdirektor“ verliehen. Er spielte unter anderem Georg Muffats „Toccata Sexta“ und Johann Sebastian Bachs „Concerto in G“.

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