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Kultur

Schottisch-bayerischer Mix im Degginger

Drei Tage voller Musik, Literatur und kulinarischen Köstlichkeiten: Das Literaturfestival kommt gut bei den Regensburgern an.
Von Ronja Bischof, MZ

  • Nicht nur Literatur, auch Musik stand im Fokus im Degginger. Foto: Bischof
  • Helen Lynch mit ihrer Penny Whistle. Foto: Bischof

Regensburg.Instrumente sind in der Regel teuer. Nicht aber die „Penny Whistle“ von Helen Lynch. Die Schottin war am Samstag zu Gast im Regensburger Degginger. Auf dem schottisch-bayerischen Literaturfestival erzählte sie dem Publikum in ihrer Muttersprache, dass die Pfeife so heiße, weil sie nur einen Penny koste. Zusammen mit ihrer Band Dance McCabre gab sie eine musikalische Kostprobe. In pinken Schottenröcken und mit ihrem traditionellen Instrumenten wirbelten die drei Musikerinnen über die Bühne. Und dort gab es ein Zusammentreffen mit ihrem bayerischen Pendant – der Regensburger Gruppe Borduniak. Beide bewiesen: Schottischer Folk und bayerische Volksmusik passen bestens zusammen.

)DerSchottische und bayerische Musiker machen zusammen Musik. Foto: Bischof

Schottland trifft auf Bayern – so der Grundgedanke der Veranstaltung, die am Freitagabend mit den Lesungen des Bestsellerautors Alex Mc Call und des Newcomers David Ross ihren Auftakt feierte. Literatur, Musik und Kulinarisches aus beiden Kulturen sind an diesem Wochenende im Degginger-Haus zu erleben. Die Buchhandlung Bücherwurm, das Evangelische Bildungswerk und der Verband deutscher Schriftsteller, bei dem auch Carola Kupfer Mitglied ist, haben die Organisation der Veranstaltung übernommen. Johanna und Christian Röhrl vom Bücherwurm haben vor drei Jahren die Reihe ins Leben gerufen, die jedes Mal ein anderes Land in den Fokus rückt. 2014 kooperierten sie mit der Türkei , das Jahr darauf mit Tschechien. Zwischen den einzelnen Terminen liegt ein ganzes Jahr voller Vorbereitung – so auch dieses Mal, als sich die Veranstalter für Schottland als Partner entschieden.

Weitere Bilder in unserer Fotostrecke:

Schottland trifft auf Regensburg

Nachdem Freitagabend und Samstagvormittag überwiegend Musik gespielt wurde, beginnen die Lesungen am Samstag Nachmittag. Um 19.30 Uhr ist ein Short-Story-Dinner, bei dem auch Helen Lynch eine Kurzgeschichte liest. Ab 22 Uhr ist Party für alle. Am Sonntag gibt es außer den kulinarischen Köstlichkeiten aus Schottland und Bayern schottische Märchen für Kinder und Erwachsene. Die letzte Veranstaltung ist ein absolutes Highlight: Eine Kurzversion von Macbeth, erzählt von Rolf Stemmle.

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  • MS
    Martin Stauder
    13.03.2017 11:26

    Liebe Redaktion, vielen Dank für ihren Bericht über das Schottisch-Bayerische Festival. Wir sie korrekt erwähnen, war der "Verband deutscher Schriftsteller" (VS) an der Organisation der Veranstaltung mit beteiligt. Es wäre naheliegend gewesen, hier auch den ersten Vorsitzenden der Regionalgruppe Ostbayern, Herrn Rolf Stemmle, zu erwähnen. Der Schriftstellerverband bestritt am Samstag die Veranstaltung "Scott meets Welsh", allein schon wegen der Bildpräsentation war eine immense Vorarbeit nötig. Liebe Grüße Martin Stauder (Mitglied im VS)

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