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Region Schwandorf
Dienstag, 16. Januar 2018 6

Einsatzkräfte

3410 Einsätze für die Feuerwehr

Die Führungskräfte zogen zum Jahresschluss Bilanz und freuten sich über den „hohen Qualitätsstandard“ im Landkreis.

Ehrenkreisbrandrat Hans Weber (4. v. re.) und Stefan Jahreiß (2. v. re.) wurden mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet, KBI Thomas Schmidt, KBR Robert Heinfling, KBI Hans Gietl, stellvertretender Landrat MdL Joachim Hanisch, KBI Richard Fleck und Ehrenkreisbrandrat Siegfried Hammerer (v. li.) gratulierten zu der Ehrung. Foto: Zwick

Schwandorf.Der Kreisfeuerwehrverband Schwandorf (KFV) die Führungskräfte der Feuerwehr im Landkreis Schwandorf zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Diese bildete auch den Rahmen für Auszeichnungen und Bilanzen. KBR Robert Heinfling begrüßte auch zahlreiche Ehrengäste. „Mit ihrer Anwesenheit beweisen sie, dass sie zu der Landkreisführung und Kameraden stehen“, so Heinfling. Der Kreisbrandrat sagte, dass ein Jahr schnell vorbei ginge mit all den Höhen und Tiefen sowie dem Leid und der Not, die die Rettungskräfte bei den Einsätzen sähen. Die vergangenen drei Wochen seien aus Sicht der Feuerwehr sehr tragisch verlaufen, denn es gab innerhalb von acht Tagen drei Tote bei Unfällen auf der A 93 und A 6.

Zum Standort Schwandorf betonte Heinfling, dass es vor 34 Jahren der richtige Schritt gewesen sei, diesen auszuwählen. Denn es gebe hier auch noch Erweiterungsmöglichkeiten in Richtung des benachbarten alten Schlachthofs. Christoph Spörl las eine Geschichte von Toni Lauerer mit dem Titel „Lyrischer Advent“, der Nikolaus brachte noch Helme und Handschuhe für die Führungskräfte und komplettierte damit die Ausrüstung. Dafür dankte KBR Heinfling dem Kreisrat, der diese Anschaffungen ermöglicht habe.

Heinfling lobt Kinderfeuerwehren

In seinen Bericht verwies BR Heinfling darauf, dass die Atemschutzpflegestelle in Schwarzenfeld auf Vordermann gebracht werden müsse. Auch den Nachwuchsbereich sprach er an und zeigte sich überzeugt, dass mit den Kinderfeuerwehren ein sehr guter Schritt getan worden sei. Die Sprecherin der Kinderfeuerwehr, Denise Ackermann von der FF Kreith, leiste hier ausgezeichnete Arbeit und sei nun Ansprechpartnerin für die ganze Oberpfalz. Im Landkreis Schwandorf gebe es mittlerweile zwölf Kinderfeuerwehren mit 146 Jungen und 88 Mädchen. Heinflings Dank galt auch der Stadt Schwandorf, die die Kosten für die Erstausrüstung für die vier Kinderfeuerwehren übernommen habe.

Aus der Statistik

  • Einige Zahlen

    des Kreisfeuerwehrverbands Schwandorf: 160 FF und zwei Werksfeuerwehren; 8822 Männer und 701 Frauen leisten Feuerwehrdienst; 1055 Atemschutzträger; 122 Jugendgruppen mit 1244 Jungen und 365 Mädchen.

  • Einsätze:

    2017 wurden 473 Brandeinsätze gemeldet, 1963 Technische Hilfeleistungen, 331 Fehlalarme, 447 freiwillige Tätigkeiten, 193 Sicherheitswachen und drei ABC-Einsätze. Das macht zusammen 3410 Einsätze. Hinzu kommen noch zahlreiche Übungen. Viele Einsatzkräfte legten Abzeichen ab und bildeten sich fort.

  • Brandschutzcontainer:

    Der Container, der noch eine TÜV Überprüfung braucht, wurde übernommen.

Beim Thema Einsätze sprach der KBR einen Gasalarm bei der OMV-Tankstelle an der A 93 und die beiden Unfälle auf den Autobahnen mit drei Toten an. Dabei übte er Kritik an der fehlenden Rettungsgasse und an Gaffern, die durch einen extra Sichtschutz abgehalten werden müssen.

Feuerwehr bei Kindern beliebt

Zum Schluss erhielten Stefan Jahreiß, der aus dem Sachgebiet 4.1 beim Landratsamt ausschied, und Ehren-KBR Hans Weber die Ehrennadel in Silber als Würdigung für besondere Leistungen im Feuerlöschwesen im Landkreis Schwandorf.

Stellvertretender Landrat MdL Joachim Hanisch sagte in seinen Grußwort, dass sich bei den Feuerwehren einiges getan habe. Die Kinderfeuerwehren seien nicht mehr aufzuhalten, schließlich seien Feuerwehrmann und Polizei die erste Wahl beim Berufswunsch der Kinder.

Die Kinderfeuerwehren wurden ins Gesetz mit aufgenommen, damit auch Versicherungsschutz gewährleistet sei, betonte Hanisch. Darüber hinaus dankte der stellvertretende Landrat für die geleistete Arbeit und betonte, „dass die Feuerwehr im Landkreis einen hohen Qualitätsstandard hat.“ Zudem sei die Struktur hervorragend. Auch KBR Robert Heinfling dankte allen für die gute Zusammenarbeit und wünschte, dass alle wieder gesund von den Einsätzen zurückkehren. (szd)

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