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Region Schwandorf
Dienstag, 12. Dezember 2017 5

Geburtstag

Albert Pickl fühlt sich 20 Jahre jünger

Der Jubilar feierte in Bruck seinen 90. Geburtstag. Für ihn ist es eine Gelegenheit, auf seine Erlebnisse zurückzublicken.

Jubilar Albert Pickl stieß mit 2. Bürgermeister Robert Feuerer an.

Bruck. Bruck. Albert Pickl aus der Schulstraße in Bruck hat seinen 90. Geburtstag gefeiert. Viele Geburtstagsglückwünsche, ob persönlich, per Brief oder Telefon, gingen bei ihm ein. Er wurde am 12. September 1927 in Nabburg geboren. Er wuchs als viertes von vier Kindern in der sehr christlichen Familie seiner Eltern, Walburga und Sebastian Pickl, auf. Als Erinnerungen an seine Kindheit blieb ihm die 1000-Jahrfeier der Stadt Nabburg gut im Gedächtnis, damals war er drei Jahre alt. 1934 zog die Familie nach Oberviechtach. Dort besuchte Albert Pickl auch die Schule. Nach 23 monatiger Lehrzeit als Bankkaufmann bei der Schmidt Bank, wurde er 1943 zur Musterung bestellt und zum Kriegsdienst eingezogen. In der Berufsschulklasse, die er besuchte, war er der erste Soldat, der Kriegsdienst leisten musste. 14 Monate war er im Krieg. Taggenau erzählte er an seinem Geburtstag seine Schicksale während dieser Zeit. Da er einen Bombenangriff im Krieg überlebte, feiere er immer zwei Mal Geburtstag.

Insgesamt arbeitete Albert Pickl 46 Jahre bei der SchmidtBank. Zuerst in Oberviechtach, anschließend in Waldmünchen und bis zu seinem Ruhestand als Filialleiter in Bruck. Seine Frau Angela, eine geborene Mickisch aus Waldmünchen, lernte er in der Zeit kennen, als er dort beruflich tätig war. Am 13. Juni 1955 heirateten sie in Waldmünchen. Eine Tochter, eine Enkelin und eine Urenkelin gehören zur Familie. Die Urenkelin ist seine größte Freude. Am 26. Oktober 1954 zog er nach Bruck.

In seinem Ruhestand widmet er sich gerne dem Lesen, dem Schreiben, sowie dem Kreuzworträtseln. In drei großen Ordnern hat er seine Lebensgeschichte festgehalten. Das Schreiben ist überhaupt seine große Leidenschaft. Das Ehepaar Pickl trifft man jeden Sonntag beim Gottesdienst an. Der gesundheitlich sehr rüstige Jubilar ist gerne fröhlich und vergnügt. Er mag gutes Essen und Trinken und das Wichtigste ist: Er würde in seinem Leben alles wieder so machen, wie er es bis jetzt gemacht hat. Auf die Aussage, dass man ihm sein Alter überhaupt nicht ansieht, antwortete er keck: „Ich fühle mich auch erst wie 70.“ Der CSU, dem Trachtenverein Bruck, der Spielvereinigung Bruck und dem Männergesangsverein Bruck hält er schon viele Jahre die Treue.

Stellvertretend für den Markt Bruck gratulierte der 2. Bürgermeister Robert Feuerer und überreichte ein Präsent im Namen der Gemeinde. (tmo)

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