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Region Schwandorf
Mittwoch, 13. Dezember 2017 5

Marktgemeinderat

Beim Sitzungssaal „hängengelassen“

Ausgerechnet das Herzstück des Rathauses bleibt bis zum Frühjahr Baustelle. Bis dahin sind die Räte Gäste bei der Feuerwehr.
Von Max Schmid

Der große Sitzungssaal sieht eher einem Rohbau ähnlich. Davon überzeugten sich die Mitglieder des Marktrates, die Fertigstellung lässt auf sich warten. Derzeit tagt das Gremium im Schulungsraum des FFW-Gerätehauses. smx

SCHWARZENFELD.Der Marktrat hat beschlossen, aus dem Städtebauförderungstopf für das kommende Jahr 448 000 Euro zu beantragen, ein Großteil davon soll für den Grunderwerb eingeplant werden. 2018 sollen demnach für die folgende geplanten größeren Maßnahmen Fördergelder bei der Regierung beantragt werden: Erstellung eines integrierten Stadtentwicklungskonzepts (78 000 Euro), Grunderwerb allgemein (61 000 Euro), Grunderwerb für Einzelprojekte zur nachhaltigen Belebung des Ortskerns (250 000 Euro), Sanierung Miesbergallee (30 000 Euro) sowie Konzeption und Neugestaltung des ehemaligen Brauereigeländes (20 000 Euro). Der Marktrat stimmte dem von der Verwaltung vorgelegten Entwurf zu, die Bedarfsmitteilung wird nun an die Regierung weitergeleitet.

Zustimmung gab es auch für den Antrag eines Grundstücksbesitzers am Irrenloher Damm auf Änderung des Bebauungsplans für zwei Flurnummern. Die beantragte Änderung bezog sich auf die bisher vorgeschriebene Doppelhausbebauung. Das Gremium hob diese auf und genehmigte eine Einzelhausbebauung, hob die Baulinie bezüglich der Grenzbebauung für Hauptgebäude auf und setzte die Baugrenzen für die Errichtung eines freistehenden Wohngebäudes mit Nebengebäude für beide Parzellen fest.

Marktrat Manfred Müller monierte, dass der Radweg vom Bahnhof zum Sportpark schon wieder aufgerissen worden sei.

Zweiter Bürgermeister Peter Neumeier fragte nach dem Stand bei der Kanalsanierung in der Amberger Straße. Zur zweiten Anfrage führte Rodde aus, dass der Kanalbau in der Amberger Straße heuer nicht mehr fertig werde, die beauftragte Firma wolle aber den Wasserleitungsbau noch in diesem Jahr zu Ende bringen.

Ärger über Planungsbüro

  • Baufortschritt:

    Zweiter Bürgermeister Peter Neumeier erkundigte sich nach dem Baufortschritt bei der Sanierung des Rathauses. Bürgermeister Rodde zeigte sich davon überzeugt, dass die Arbeiten im Rathaus noch vor Weihnachten zu schaffen seien.

  • Sitzungssäle:

    Eine Ausnahme seien die beiden Sitzungssäle, die nicht vor Ostern 2018 fertiggestellt werden könnten. Verzögerung: Der Innenausbau der Sitzungssäle verzögere sich massiv, weil das beauftragte Planungsbüro den Markt „hängen ließ“.

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