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Region Schwandorf
Donnerstag, 8. Dezember 2016 12

Feuer

Brucker Kellerhof ein Opfer der Flammen

Scheune und Stall des Reiterhofs sind abgebrannt, das Wohnhaus ist unbewohnbar. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen bei 500 000 Euro.
Von Agnes Feuerer, MZ

  • Rund 100 Feuerwehrleute kämpfen in Bruck gegen einen Großbrand auf dem Kellerhof. Foto: Feuerer
  • Selbst auf das Wohnhaus griffen die Flammen über. Es ist unbewohnbar. Foto: Feuerer
  • Weite Teile des Gehöfts wurden ein Raub der Flammen. Foto: Feuerer

BRUCK.Weithin sichtbar war die Rauchsäule, die am Donnerstagnachmittag über dem Kellerhof bei Bruck stand. Das Anwesen ist bei dem Großbrand, der nach Angaben der Polizei gegen 14.15 Uhr ausbrach, in weiten Teilen zerstört worden. Die ersten vorsichtigen Schätzungen des Schadens belaufen sich auf rund 500 000 Euro. Mehr als 160 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem südlichen Landkreis beteiligten sich an den schwierigen Löscharbeiten. Sie versuchten zumindest das Wohnhaus des Reiterhofes zu retten, was allerdings nur zum Teil gelang.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehren stand das Anwesen bis auf ein paar kleinere Nebengebäude bereits vollständig in Flammen. Gegen 14.15 Uhr bemerkte der Eigentümer, dass aus dem Pferdestall Rauch aufstieg. Sofort verständigte er die Einsatzzentrale der Feuerwehr, die daraufhin Großalarm auslöste. Obwohl die Einsatzkräfte sehr schnell am Einsatzort waren, konnten sie nicht mehr verhindern, dass der Pferdestall und der Stall in dem 120 Rinder untergebracht waren, ein Raub der Flammen wurde.

Höchstes Augenmerk legten die Einsatzkräfte auf das Wohnhaus. Allerdings konnten sie nicht verhindern, dass das Gebäude ebenfalls sehr stark in Mittleidenschaft gezogen wurde. Es ist nach ersten Einschätzungen wohl unbewohnbar. 160 Feuerwehrleute aus Bruck, Sollbach, Schöngras, Neuhaus, Nittenau, Bergham, Teublitz, Wackersdorf, Neuenschwand, Schwandorf, Bodenwöhr, Steinberg und Kaspeltshub kämpften einige Stunden, um Schlimmeres zu verhindern.

Nach ersten Angaben waren die Pferde alle auf den Koppeln. Die Rinder, nach Angaben der Polizei rund 150 Stück Vieh, waren noch im Stall. Die Tiere waren allerdings weitestgehend durch eine massive Betondecke vor dem Feuer geschützt. So gelang es, sie vor dem Flammen zu retten. Inwieweit die Rinder durch den Rauch in Mitleidenschaft gezogen wurden, konnte noch nicht festgestellt werden.

Schwierigkeiten bereitete den Einsatzkräften auch eine Photovoltaikanlage, die sich auf dem Stalldach befand und erst abgeschaltet werden musste. Das Wasser musste mit den eingesetzten Tanklöschfahrzeugen von einem Hydranten und zwei Weihern herbeigeschafft werden. Das Rote Kreuz war mit 15 Helfern vor Ort. Später rückte auch noch das Technische Hilfswerk mit 15 Einsatzkräften an.

Die Polizei aus Neunburg, Burglengenfeld und Nittenau war ebenfalls vor Ort. Bis auf eine Einsatzkraft, die mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden musste, wurde niemand verletzt. Zur Brandursache konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Der Schaden wird nach ersten Schätzungen rund 500 000 Euro betragen.

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