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Region Schwandorf
Sonntag, 21. Januar 2018 10

Tierzucht

Das Ehepaar Bauer besitzt süßes Gold

Der Deutsche Imkerbund prämierte eine Honigsorte der Bienenzüchter aus Erzhäuser mit der Höchstnote.

Pauline und Alois Bauer präsentieren ihre Auszeichnungen. Foto: tgl

Bodenwöhr.Die Imkerei wurde ihm schon in die Wiege gelegt. Alois Bauer aus Erzhäuser übernahm nach dem Tod seines Vaters 1991 die Imkerei. Derzeit betreut er zusammen mit seiner Ehefrau Pauline 24 Bienenvölker. Die Standorte befinden sich innerhalb der Gemeinde Bodenwöhr.

Alois Bauer ist sehr engagiert in der Bienenzucht, denn als Vorsitzender des Imkereivereins Taxöldern-Fuhrn animiert er auch seine Kollegen. In diesem Jahr beteiligte er sich auch wieder an der Honigprämierung des Deutschen Imkerbundes. Die Wertung fand diesmal im Regierungsbezirk Oberfranken Anfang Dezember in Köditz bei Hof statt. Zur Wertung hatten die Eheleute Bauer einen flüssigen und einen cremigen Honig eingesandt. Mit Erfolg. Der flüssige Honig erhielt dabei die Auszeichnung Gold 1a und der cremige Honig wurde mit Silber bewertet.

332 Imker schickten Honig ein

Insgesamt nahmen daran 332 Teilnehmer teil. Dabei wurde 76 mal Gold 1a, 53 mal Gold, 155 mal Silber und 28 mal Bronze vergeben. Zur Honigkönigin wurde dabei Katharina Eder aus Vilsbiburg gewählt. Honigprinzessin wurde Doris Grünbauer aus Weiden.

Lesen Sie auch: Im Jahr 2015 ist Alois Bauer schon mal ausgezeichnet worden.

Bewertet wurden, so sagte Alois Bauer der Mittelbayerischen, die Aufmachung des Honigglases, die Sauberkeit des Honigs, Zustand, Geruch, Geschmack, Wassergehalt und der Invertasewert. Bei der Goldmedaille hatten die Bauers keine Beanstandungen und der Wassergehalt lag mit 14,9 Prozent unter dem geforderten. So erreichte man Gold 1a mit 115 Punkten. Beim Creme-Honig war das Ergebnis ähnlich gut, nur beim Zustand waren leicht Kristalle spürbar, was dann nur zu Silber mit 102 Punkten reichte. Bei der Qualität des Honigs kommt es viel auf die Witterungsbedingungen an und was die Bienen auf ihren Ausflügen für Blüten vorfinden, was regional recht unterschiedlich sein kann.

Bauers betreiben auch Hofladen

Das Ziel in der Imkerfamilie Bauer ist es, die Bestäubung in der Region sicherzustellen und auch einen regional hochwertigen Honig zu ernten. Pauline und Alois Bauer betreiben zur Imkerei auch noch einen kleinen Hofladen, wo sie ihren Honig verkaufen. Dazu kann man auch noch selbst gebrannte Liköre und Schnäpse, aber auch Säfte, Sirup und Marmelade erwerben. Öffnungszeiten sind Dienstag, Mittwoch, Donnerstag von 14 bis 18 Uhr sowie an den Samstagen von 9 bis 14 Uhr. (tgl)

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