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Region Schwandorf
Donnerstag, 18. Januar 2018 9

Übergabe

Das Friedenslicht verbindet

Der Imkerverein aus der Partnergemeinde Alterndorf in der Riedmark brachte die symbolträchtige Flamme nach Wackersdorf.
Von Dietmar Zwick

Die Kirchenbesucher tragen das Licht des Friedens nach Hause. Foto: Zwick

WACKERSDORF.Am Samstagnachmittag fand in der voll besetzten Wackersdorfer Pfarrkirche St. Stephanus die feierliche Übergabe des Friedenslichts statt. Eine Delegation aus der Partnergemeinde Alberndorf in der Riedmark, allen voran der dortige Imkerverein, übergab das Friedenslicht an den Wackersdorfer Imkerverein.

Prodekan Christoph Melzl stellte die Frage, warum ein Friedenslicht gerade aus einem Land komme, in dem ständig Unruhe herrsche? Wir sollten uns die Bilder vor Augen führen, die uns in jüngster Zeit wegen einer Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, Jerusalem als die offizielle Hauptstadt Israels anzuerkennen, aus Israel und Jerusalem begegnet seien. „Gerade deshalb brauchen wir das Friedenslicht!“ Es komme aus einem Land, in dem immer schon Unruhen herrsschten, auch zur Zeit der Geburt Jesu Christi. Damals brachten die Römer eine Terrorherrschaft über Israel, das Geburtsland des Herrn, so Melzl.

Christus sei von den Propheten als Friedensfürst angekündigt worden. „Wir alle sollen dieses Licht in unserer Mitte aufnehmen, in dieser Welt, in unseren Völkern und Nationen sowie unseren Familien.“ Dabei solle dieses Friedenslicht in uns selbst zum Frieden führen und leuchten, indem wir anderen mit Frieden, Freude und Herzlichkeit begegneten. Der Bürgermeister von Alberndorf i. d. R., Martin Tanzer, bezeichnete die Friedenslichtübergabe als besonderes Erlebnis. Weiterhin übermittelte er die Worte des Obmanns des Imkervereins Alberndorf, Wilhelm Leitner.

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Übergabe des Friedenslichts

„Gäbe es kein Friedenslicht mehr, würde es wohl wenig Liebe und wahrscheinlich keinen Frieden mehr geben“, so Tanzer. Wackersdorfs Bürgermeister Thomas Falter sagte, das Licht des Friedens leuchte bei dieser Feier und gerade zur Weihnachtszeit besonders hell. Anschließend kamen die Besucher der Andacht zum Altar, um sich das Friedenslicht zu holen, damit es bei ihnen zuhause leuchte und Frieden stifte.

Der Bürgermeister von Alberndorf, Martin Tanzer, Kaplan Georg, Prodekan Christoph Melzl und Thomas Falter, Bürgermeister von Wackersdorf (v. li.) Foto: Zwick

Abschließend dankten Pfarrer Melzl und Bürgermeister Falter allen Mitwirkenden, Familie Buttler (Wackersdorf) und Familie Putz (Alberndorf), dem Kirchenchor, dem Bläserensemble der Jugendblaskapelle Wackersdorf-Steinberg am See, den Imkervereinen, Dominik Seidl (Steirische Ziehharmonika), Bastian Wagner (Orgel) und Kaplan Georg.

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