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Region Schwandorf
Mittwoch, 22. November 2017 3

Interview

„Das ist für mich kein Stress“

Joseph Vilsmaier verrät im Interview, warum die Dreharbeiten für „Bayern – sagenhaft“ vier Jahre gedauert haben.
Von Josef Schaller

Regisseur Joseph Vilsmaier stand der MZ Rede und Antwort. Unser Bild zeigt ihn bei der Filmpremiere in Nittenau unter anderem mit den Kinobesitzern Christine und Franz Mauerer. Foto: xih

Burglengenfeld.Herr Vilsmaier, was war Ihre Intention zu diesem Film?

Nach meinem ersten Film über Bayern habe ich viele Zuschriften erhalten, einen weiteren zu machen. Es gebe noch sehr viel von Bayern zu zeigen. Nach langen Überlegungen bin ich diesem Wunsch nachgekommen.

Warum haben die Dreharbeiten vier Jahre gedauert?

Es gibt viele Anlässe in Bayern, die es nur einmal im Jahr gibt. Die Landshuter Hochzeit zum Beispiel findet sogar nur alle vier Jahre statt. Da kann man nicht überall dabei sein. Man muss mit den Dreharbeiten dann eben warten, bis die Veranstaltung wieder stattfindet.

An was orientieren Sie sich, wenn Sie sich für eine Filmproduktion entscheiden?

Viele meiner Filme basieren auf persönlichen Eindrücken und Erfahrungen. Filme müssen dem Publikum gefallen und nicht mir.

Ist es nicht außergewöhnlich, in ihrem hohen Alter von 78 Jahren noch Filme zu produzieren?

Das ist für mich kein Stress. War es auch noch nie. Filme machen ist mein Lebenshobby. Und es gibt auch schon ein neues Projekt: Es heißt „Briefe in die chinesische Vergangenheit“ von Herbert Rosendorfer. (bjs)

Lesen Sie hier: Regisseur Joseph Vilsmaier präsentiert sein neuestes Werk. Burglengenfeld und Nittenau waren die ersten Stationen.

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