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Region Schwandorf
Donnerstag, 14. Dezember 2017 11

Kultur

Das Musizieren mit den Profis geübt

Der Kunstverein Unverdorben zog eine Bilanz des Jahrtausendkonzerts. Für die Workshop-Teilnehmer gab es Zertifikate.

Übergabe der Orchester-Teilnahmezertifikate im Gasthof Sporrer (v. li.): Oberstudiendirektor Ludwig Pfeifer, Andreas Lehmann, Nadine Graf, KVU-Geschäftsführer Peter Wunder, Carolin Sax, Klassikbeauftragter Karl Stumpfi, Julia Wagner, Hannah von Glasow und Bürgermeister Martin Birner. Foto: Grassmann

Neunburg.Schlussakkord eines Kulturvorhabens im Stadtjubiläumsjahr 2017, das mit dem Titel „Jahrtausendkonzert“ nicht zu hoch gegriffen hatte: Die Verantwortlichen des Neunburger Kunstvereins Unverdorben zogen während des Abschlussdinners im Gasthof Sporrer eine erste Bilanz. Verbunden war damit die Überreichung der Orchester-Teilnahmezertifikate der Bayerischen Philharmonie an talentierte Jungmusiker aus der Region.

Zwischen Hors d’oevre und Hauptgang ließ Peter Wunder in seinem Vortrag die einzelnen Projektphasen Revue passieren.

Erste Kontakte geknüpft

Beginnend von der ersten Kontaktaufnahme zur Bayerischen Philharmonie durch Vermittlung von Josef Schönhammer, welcher dem Kuratorium des in der Landeshauptstadt München residierenden Orchesters angehört. Bereits im vergangenen Sommer waren die Tickets für das Konzert, das am 2. Oktober stattfand, vergriffen, die Generalprobe wurde darauf hin öffentlich gemacht.

Nach einem Sondervorspiel am 6.

Workshop-Zertifikate und Konzert-CD

  • Neben den von Chefdirigent Mark Mast

    unterzeichneten Teilnahmezertifikaten wurden abschließend die ersten Exemplare der Jahrtausendkonzert-Doppel-CD (Live-Aufnahme) an die Jungmusiker ausgehändigt:

  • Andreas Lehmann

    , Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach, Neunburg v. W. (Horn)

  • Julia Wagner

    , Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Schwandorf (Violine)

  • Carolin Sax

    , Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg, Wackersdorf (Violine)

  • Hannah von Glasow

    , Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium Schwandorf (Cello), , Johann-Michael -Fischer Gymnasium Burglengenfeld, Schwandorf (Bratsche).

  • Nicht anwesend waren

    Franziska Rosemann, Max-Reger-Gymnasium Amberg, Vilseck (Violine), Ronja Rosemann, Max-Reger-Gymnasium , Vilseck (Violine), Julia Rosemann, Musikhochschule München, Vilseck (Cello) und Christoph Greger, vom Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach, wohnhaft in Neunburg vorm Wald (Cello).

Juli in der Gregor-von-Scherr-Realschule qualifizierten sich sieben Gymnasiastinnen aus der Region und ein aus Neunburg stammender Gymnasiast sowie die Blechbläser Lehmann, Nolden, Beutel und Pauker Sorgenfrei für einen Platz im Profiorchester. Sie wurden von Mark Mast zu den Proben Ende September nach München eingeladen, verstärkten die Bayerische Philharmonie anschließend bei den Programmteilen „Wiener Philharmoniker Fanfare“ von Richard Strauss (Bläser) und „Romantische Sinfonie“ von Anton Bruckner bei den Neunburger Aufführungen sowie beim Abschlusskonzert im Münchner Prinz-Regententheater.

Ein Imagezuwachs für die Stadt

Die in zahlreichen Medien erschienenen Konzertberichte wertete Peter Wunder als überzeugenden Beleg für den großen Erfolg des „Jahrtausendkonzert“-Projekts unter Trägerschaft des Kunstvereins Unverdorben. Nicht zuletzt sei dieser mit einem nicht unerheblichen Image-Gewinn für die Stadt Neunburg vorm Wald in Verbindung zu bringen.

Bürgermeister Martin Birner resümierte ein insgesamt erfolgreiches Millenniumsjubiläum „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“ und sagte dabei wörtlich: „Gekrönt wurde es durch das Jahrtausendkonzert am 2. Oktober in der Schwarzachtalhalle!“ Stellvertretend für den Initiator KVU dankte das Stadtoberhaupt dem geschäftsführenden Vorstand Peter Wunder und Klassikbeauftragten Karl Stumpfi für ihren unermüdlichen Einsatz in den vergangenen zweieinhalb Jahren.

Beide wurden mit einem städtischen Erinnerungspräsent bedacht. Der Kunstverein bedankte sich bei Renate Ullmann, Dana Ettl und Maria Wunder mit einem Blumenstrauß für deren Unterstützung im Vorfeld und während der Konzerttage. Oberstudiendirektor Ludwig Pfeifer, Leiter des Ortenburg-Gymnasiums, würdigte stellvertretend für alle fünf Kreisgymnasien, dass der KVU Schüler in das „Jahrtausendkonzert“-Boot geholt habe.(su)

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