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Region Schwandorf
Samstag, 23. September 2017 19° 1

Geschichte

Der Tag des offenen Denkmals lockt

Am 10. September können sich Interessierte wieder auf die Spuren der Geschichte Burglengenfelds machen.

Der Raubmörder Andreas Büchl (kniend) ist am 9. Juni 1809 als letzter Delinquent am Galgenberg hingerichtet worden – damit starten die Angebot des diesjährigen Denkmaltags schon am Vorabend. Foto: Baumgarten/Archiv

Burglengenfeld.Stadtführungen, Ausstellungen und ein Freilichtspiel: Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 10. September, gibt es in Burglengenfeld eine ganze Reihe spannender Angebote. Das bundesweite Motto „Macht und Pracht“ passt besonders gut zum 475. Jahrestag der Verleihung der Stadtrechte durch die neuburgischen Pfalzgrafen Ottheinrich und Philipp, der in Burglengenfeld das ganze Jahr über gefeiert wird.

Am Denkmaltag sind viele kundige Persönlichkeiten bereit, Interessierten Wissenswertes aus der Geschichte der Stadt und der näheren Umgebung im Rahmen von Führungen zu vermitteln. In Burglengenfeld steht die gesamte Altstadt seit Erlass des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes 1973 unter Ensembleschutz, so dass wichtige Spuren der pfalz-neuburgischen Vergangenheit erhalten blieben.

Burglengenfeld mit Naab und Burg, um 1905 Foto: Volkskundemuseum

Los geht es am Vorabend: „Galgenberg – Richtstätte im Mittelalter“ heißt ein Freilichtspiel, das am Samstag, 9. September, ab 20 Uhr am Originalschauplatz aufgeführt wird. In stimmungsvoller Atmosphäre führen Laienspieler rund um Gerhard Schneeberger das Schauspiel über den Raubmörder Andreas Büchl auf, der am 9. Juni 1809 als letzter Delinquent am Galgenberg hingerichtet worden ist. Treffpunkt ist direkt am Galgenberg, Dauer ca. 1,5 Stunden, Gäste (ab 14 Jahren) zahlen pro Person fünf Euro.

Am Sonntag sind in Burglengenfeld folgende Gebäude bei freiem Eintritt zu besichtigen: Kapelle in Saaß bei Pottenstetten, 11 bis 17 Uhr. Um 14 Uhr wird Ortsheimatpfleger Günther Plößl die Geschichte und die inzwischen fast abgeschlossenen Sanierung erläutern. Ebenfalls zugänglich ist die Burg zu Lengenfeld, 14 bis 17 Uhr.

Anmeldungen

  • Schauspiel:

    Anmeldungen für den Termin am Vorabend des Denkmaltags bitte per E-Mail an gerhard.schneeberger@burglengenfeld.de oder im Bürgerbüro, Telefon (0 94 71) 70 18-64.

  • Wanderung:

    Anmeldungen für die Nachwanderung am Sonntagabend sind unter Telefon (0151) 50 73 79 29 oder auch per E-Mail an juratours@t-online.de jederzeit noch möglich.

Die Anlage befindet sich seit 1968 im Privatbesitz der Familie Heuser und wird als sozialpädagogische Einrichtung genutzt und kann bei freiem Eintritt besichtigt werden. Im Oberpfälzer Volkskundemuseum ist von 14 bis 17 Uhr eine Ausstellung mit Ölbildern, Aquarellen und Zeichnungen von Josef Georg Miller (1905-1983) zu sehen. Der Eintritt ist auch hier natürlich frei.

Die Stadtführung „Burglengenfeld in fünf Jahrhunderten“ findet von 16 Uhr bis 17.30 Uhr mit Josef Rückl statt. Treffpunkt ist der Georgs-Brunnen am Marktplatz, die Teilnahmegebühr liegt bei zwei Euro. Die Malerwinkel-Nachtwanderung mit Gerhard Besenhard findet von 18 bis 21 Uhr statt. Treffpunkt ist am Irl an der Naab; die Teilnahmegebühr beträgt sechs Euro für Erwachsene und vier Euro für Kinder.

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