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Region Schwandorf
Dienstag, 21. November 2017 5

Bürgerbeteiligung

Dorferneuerung nimmt Fahrt auf

Ein Workshop befasste sich in Denglarn mit den Themen „Wegenetz“, Topographie Erosion sowie Landschaftsbild und Umweltschutz.

Die Denglarner bildeten in der jüngsten Versammlung mehrere Gruppen, um Themen zu erarbeiten. Workshop Foto: gma

Schwarzhofen.Die Vorbereitungsphase zum Flurneuordnungs- und Dorferneuerungsverfahren Denglarn „nimmt Fahrt auf“. Nachdem die Dorfbewohner im Mai einheitlich dafür votiert hatten, das Verfahren in Gang zu setzen, folgten nun die nächsten Schritte. Nach dem Auftaktseminar in Tännesberg (Die MZ berichtete) begrüßte Bürgermeister Max Beer im vollen FFW-Gerätehaus in Haag die Bürger zu einer weiteren Veranstaltung. Sein besonderer Gruß galt Baurat Martin Stahr als amtlicher Begleiter des Verfahrens, seiner Mitarbeiterin Stephanie Singer, Diplomingenieurin Anni Wendl vom begleitenden Büro „landimpuls“.

Baurat Stahr gab zunächst einen kurzen Überblick über die „schwierige“ Geschichte des Verfahrens (Wir berichteten bereits) und stellte dann den Ablauf, den Inhalt und die Ziele des Verfahrens vor. Es werde mehrere Themenabende in regelmäßigen Abstände, Ortsbegehungen und einen Informationsaustausch geben und jeweils eine anschließende Vorstellung der Ergebnisse im Rahmen einer Teilnehmerversammlung. Er stellte Beispiele von Maßnahmen in Pischdorf, Fronhof und Mitterauerbach vor.

„Die Entwicklungsrichtung wird nicht durch ein Konzept vorgegeben und verändert, sondern durch Menschen.“

Anne Wendl

Anne Wendl sagte: „Die Entwicklungsrichtung wird nicht durch ein Konzept vorgegeben und verändert, sondern durch Menschen“ und stellte Beispiele aus Bruck oder Neuenschwand vor. „Dorferneuerung heißt mehr als bauen“, konstatierte sie. Man müsse ein Leitbild finden. Alle Bevölkerungsgruppen müssten angesprochen und beteiligt werden, hilfreich sei auch eine Dorfchronik.

Ortstermin am 24. November

Michael Heinrich jun. Und Hans Plößl stellten die Ergebnisse des Tännesberger Seminars vor, nannten Handlungsfelder, Ziele und mögliche Projekte. Nach so viel Aufnahmefülle wurden die Teilnehmer selbst gefordert in einem Workshop zu den drei Themen „Wegenetz“, Topographie z. B. Erosion sowie Landschaftsbild und Umweltschutz. Dazu wurden drei Gruppen gebildet. Es galt einen „Moderator“ zu finden und mittels der bereitgestellten Karten die Aufgabenstellung zu bearbeiten. Danach wurden Fragen beantwortet.

„Wie geht’s weiter?“ lautete danach die finale Frage. Diese wurde beantwortet, indem man einen ersten Ortstermin zeitnah vereinbarte für Freitag, 24. November, um 13 Uhr ab Ortsmitte. Es bleibt zu hoffen, dass der Schwung weiter anhält, denn man braucht einen langen Atem. (gma)

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