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Region Schwandorf
Mittwoch, 22. November 2017 7

Militär

Ein Kollektiv übernimmt die Führung

Nach dem Rücktritt von Hans Schießl als Vorsitzendem der Soldatenkameradschaft Bodenwöhr wurde eine Übergangslösung gefunden.

Das neue Führungsteam der Soldatenkameradschaft Nittenau wird den Verein bis zu den Neuwahlen 2019 leiten. Kreisvorsitzender Ulrich Knoch (rechts) gratulierte.Foto: tgl

Bodenwöhr.Der seit 13 Jahren im Amt des 1. Vorsitzenden der Soldatenkameradschaft Bodenwöhr tätige Hans Schießl hat sein Amt für die Kameradschaft überraschend niedergelegt. Am vergangenen Samstagabend nun hatten die Kameraden zur außerordentlichen Mitgliederversammlung in den Brauereigasthof Jacob gerufen, um diese Lücke wieder zu schließen. 2. Vorsitzender Karl Zwerenz konnte dazu 23 Kameraden begrüßen, darunter auch 2. Bürgermeister Albert Krieger, Kreisvorsitzenden Ulrich Knoch und Ehrenvorsitzenden Johann Gruber.

Zwerenz führte aus, dass diese Zusammenkunft nötig wurde, weil der langjährige Vorsitzende Hans Schießl zurückgetreten sei. Man wolle nun versuchen, einen neuen Vorsitzenden zu wählen. Er hoffe, dass unter den Kameraden einer Manns genug sei, diese Aufgabe zu übernehmen. Er selber beteilige sich nicht an den Spekulationen, was zum Rücktritt geführt haben könnte. Zwerenz hat Schießl zu der Versammlung ebenfalls eingeladen, damit dieser seine Gründe erläutern könnte. Die Vorstandschaft und der Vereinsausschuss hätten nicht ergründen können, was Schießl zu diesem Schritt bewegt habe. Leider seien auch Gesprächsversuche gescheitert.

Das Führungsteam

  • RK-Sprecher:

    Stefan Beil

  • Kassier:

    Inge Zimmer

  • 2. Vorsitzender:

    Karl Zwerenz

  • RK-Kassier:

    Josef Obermeier

  • Schriftführer:

    Herbert Schießl

Kreisvorsitzender Ulrich Knoch führte aus, dass Schießl, der auch 2. Kreisvorsitzender ist, ihm seinen Rücktritt von diesem Amt mitgeteilt hat. Auch für Reservistensprecher Stefan Beil war Schießls Schritt nichn nachvollziehbar, da man in der RK gut zusammengearbeitet habe und Hans Schießl hier eine wirklich eine tragende Kraft sei.

2. Bürgermeister Albert Krieger mahnte, dass Spekulationen der Kameradschaft nicht weiterhelfen würden. Man werde diese Tatsache akzeptieren und eine neue Führung finden müssen damit dieser Traditionsverein auch nach 140 Jahren weiterbestehen kann.

Versammlungsleiter Karl Zwerenz leitete dann zur Nachwahl über, denn die bisherige Führung ist bis zum Frühjahr 2019 gewählt. Sollte kein Vorsitzender gefunden werden, so hat der Vereinsausausschuss den Vorschlag gemacht, dass ein Führungsgremium die Kameradschaft bis zu diesem Termin leitet. So kam es dann auch. Karl Zwerenz, Stefan Beil, Herbert Schießl, Inge Zimmer und Josef Obermeier werden sich die Aufgaben bis zur nächsten Neuwahl teilen.

Als nächster Termin steht dann die Ausrichtung des Volkstrauertages am 18. November an, zu der die Kameradschaft zu einer starken Beteiligung aufgerufen ist. (tgl)

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