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Region Schwandorf
Mittwoch, 17. Januar 2018 9

Adventszauber

Ein Zuhause für Weihnachten geschaffen

67 Aussteller boten im und ums Rathaus in Maxhütte-Haidhof ihre kulinarischen Köstlichkeiten und Handwerkskunst an.
Von Josef Schaller

  • Die Kinder- und Jugendtanzgruppe Rainbows beeindruckte mit ihren Einlagen Foto: bjs
  • Schmuck: Gabriele Härtl-Eismann aus Roding wirkt beim Weihnachtsmarkt in Maxhütte-Haidhof seit fünf Jahren mit. Ihr überwiegend aus gebrauchten Nespresso-Kapseln hergestellter Schmuck zog viele Besucher an. In ihrem Angebot hatte sie aber auch Ringe aus echten Perlen. Foto: bjs

Maxhütte-Haidhof.Der köstliche Duft von Weihnachten lag in der Luft. Glühwein wärmte das Gemüt. Das Christkind Christina zog hoch zu Pferd, begleitet von Engeln, Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank und Stadträten, durch das schön geschmückte Budendorf vor dem Rathaus, das im Lichterglanz erstrahlte. Und Frau Holle schüttelte zumindest kurzzeitig ihre Betten aus.

„Hier in Maxhütte-Haidhof hat Weihnachten ein Zuhause“, rief Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank den zahlreichen Besuchern entgegen. Dank vieler helfender Hände sei der Maxhütter Weihnachtsmarkt auch Ausdruck des Zusammenhalts und des Miteinanders. „Und er ist der schönste in der Region“, bekräftigte sie selbstbewusst in ihrer Eröffnungsansprache.

Feuerstelle in der Mitte

„Schnapshütte“: Ganz besondere Köstlichkeiten gab es bei Brigitte Ferstl aus Maxhütte-Haidhof, die schon seit 18 Jahren dabei ist. Im Angebot hatte sie u.a. einen heißen Apfellikör („Zauberapfel“), Schneefeuer (Eierpunsch mit Sahne) und viele hausgemachte Auszugsliköre. Foto: bjs

67 Aussteller, die sich rund um eine lebendige Krippe mit Tieren und menschengroßen Figuren verteilten, boten ihre kulinarischen Köstlichkeiten und Handwerkskunst an. Für alle, die noch kein passendes Weihnachtsgeschenk für ihre Lieben haben, eigneten sich die Aula der Mittelschule und das Rathaus als wahre Fundgruben. Schmuck, Dekoratives und eindrucksvoll gestaltete Krippenfiguren aus Olivenholz gab es hier unter anderem zu entdecken.

Mehr Bilder finden Sie in unserer Galerie:

Weihnachtsmarkt in Maxhütte-Haidhodf 2017

Das reichhaltige Angebot an Heißgetränken ließ die zahlreichen Besucher an den weihnachtlich geschmückten Buden zusammenrücken. Wem der heiße Glühwein als innerliche Wärmequelle nicht reichte, der hatte die Möglichkeit, sich an der Feuerstelle in der Mitte des Budendorfes zu erwärmen. Gleich daneben konnten sich die kleinen Weihnachtsmarktbesucher an einem Kinderkarussell erfreuen. Freifahrtscheine hierfür gab es vom Christkind. Das hatte sogar ein Postamt eingerichtet, in dem die Kinder ihre Wünsche dem Christkind persönlich überreichen konnten. Und der ein oder andere ältere Weihnachtsmarktbesucher nutzte die Gelegenheit auch.

Das Christkind Christina eröffnete den Weihnachtsmarkt und verteilte Geschenke. Foto: bjs

„Schaut in einer klaren Nacht hinauf in den Himmel. Dann seht ihr Sterne. Sie leuchten wie Christbaumkugeln“, sagte das Christkind. Aber in den Himmel hinein könne man selbst mit dem größten Fernrohr nicht schauen. Deshalb sei es mit seiner Engelsschar nach Maxhütte-Haidhof gekommen. Und wenn kleine und große Kinder am Fenster stünden, wenn ihr Lachen und ihre Freude den Raum fülle, dann sei es gut möglich, dass ihnen das Christkind durch die Fensterscheibe zusehe. Kleine Geschenke hatte das Christkind schon vorab mitgebracht an beiden Tagen des Marktes verteilt, als es mit seinen Engeln und Nikoläusen durch das Budendorf zog.

Gaumenfreuden fand man auch am Stand von Rolf Penker aus Ensdorf. Liköre, Marmeladen, Chutneys, Essig, Öle und Sirups gab es hier in vielfältiger Auswahl. Er ist auch regelmäßig auf der „Bauernmarktmeile“ in Nürnberg anzutreffen. Foto: bjs

Wie gewohnt haben örtliche Vereine und Organisationen, die zum Teil schon seit 26 Jahren mitwirken, das Programm mitgestaltet. Die Jugendblaskapelle der FF Leonberg stimmte am Samstagnachmittag die frühen Besucher mit weihnachtlicher Blasmusik auf den Heiligen Abend ein. Für das musikalische Rahmenprogramm am Samstagabend sorgten der Chor „acaBella“ der Volkshochschule im Städtedreieck und die Gruppe „eXCLent“, drei Schwestern aus Grafenau, deren gesangliche Darbietung sich als ein besonders beeindruckendes Hörerlebnis erwies.

Gutscheine beim Gewinnspiel

„Peter’s Drehpalast“ fand man im Rathaus. Peter Weber aus Maxhütte-Haidhof ist seit fünf Jahren dabei und beeindruckt die Besucher mit handgedrechselten Schreibgeräten wie Kugelschreiber und Füllfederhalter sowie Dekorativem aus Holz. Foto: bjs

Am Sonntag wurden die Gäste vom Sängerbund 1862 Maxhütte und von der „Heidi Davies Band“ unterhalten. „Wir legten Wert auf ein stilles, ruhiges Weihnachtsprogramm“, betonte Anita Alt, die Organisatorin der Veranstaltung, im Gespräch mit unserem Medienhaus. „Wir wollten kein Rock-Christmas!“ Für Begeisterung beim Maxhütter Publikum sorgten auch die „Kinder- und Jugendtanzgruppe Rainbows“ und die Kindertanzgruppe „Zumbis“ mit ihren Tanzeinlagen sowie die Kinder der Maximilian-Grundschule mit weihnachtlichen Liedern.

Für einige Weihnachtsmarktbesucher gab es die Bescherung schon sieben Tage vor dem Heiligen Abend. Denn beim Gewinnspiel „Maxhütter Sternstunden 2017“ der Werbegemeinschaft wurden Gutscheine im Wert von 1000 Euro verlost.

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