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Region Schwandorf
Sonntag, 19. November 2017 3

Vorstellung

Eine Forelle zum Dienstjubiläum

Die Theatergruppe des Burschenvereins „3 Rosen“ erntet für ihr neues Stück „Der gute Ruf“ in Pirkensee viel Applaus.
Von Otto Rappl

  • Zum 40-jährigen Dienstjubiläum des Waldaufsehers Michl Schnaufer (Florian Bilz) gibt es einigen Trubel, dazu tragen eine gefangene Forelle und eine Ladung Schrot bei... Foto: bor
  • Bei einem Schapserl redet es sich viel leichter... Foto: bor

Maxhütte-Haidhof.Seit 1984 steht die Theatergruppe des Burschenvereins „3 Rosen“ immer wieder mal auf der Bühne und auch in diesem Jahr haben die Burschen wieder fleißig geprobt, um dem Publikum wieder ein entsprechendes Theaterstück präsentieren zu können. „Der gute Ruf“ heißt der Dreiakter, den die acht Laiendarsteller zum Besten geben und dafür bereits am ersten Wochenende viel Applaus und Lob ernteten.

Erstklassig in Szene gesetzt

Auch mit dem Besuch zeigten sich die Verantwortlichen der Burschen bisher äußerst zufrieden, besonders am Samstag war der Effenhauser-Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Ein anspruchsvolles Stück das die Theatergruppe mit all den Eigenheiten dieses Burschentheaters erstklassig in Szene setzt. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Michl Schnaufer (Florian Bilz), ein ehrlicher und hart arbeitender Waldaufseher der mittlerweile schon ins Alter gekommen ist. Am Tag seines 40-jährigen Dienstjubiläums lässt er sich hinreißen, seiner Frau Josefa eine Forelle aus dem Wasser des Grafen zu fischen, ist dies doch ihr Lieblingsgericht.

Der Förster liegt auf der Lauer

Als er sich früh am Morgen auf Forellenjagd begibt, bemerkt er aber vor lauter Jagdeifer nicht, dass auch der Förster (Sven Haslbeck), der Verehrer seiner Tochter, unterwegs ist und auf der Lauer nach Wilderern liegt. Und so kam es, wie es kommen musste. Der Waldaufseher wird von seinem eigenen Förster aufgespürt, kann aber gerade noch unbemerkt die Flucht ergreifen. Allerdings jagt ihm der Förster eine Ladung Schrot in den verlängerten Rücken und zu allem Unglück muss er zuhause feststellen, dass er auch noch seine Schuhe am Bach stehen ließ.

Nach einer kurzen Klarstellung mit seiner Ehefrau entscheiden sie, diese Peinlichkeit für sich zu behalten. Wäre da nicht das 40-jährige Dienstjubiläum, zu dem viele Gratulanten kommen, um die Glückwünsche auszusprechen. Dazu gehört natürlich auch der Förster, dem das Verhalten seines Waldaufsehers schon seltsam vorkam und die durchschossene Lederhose, die dann plötzlich auftaucht, gibt schließlich den letzten Hinweis auf den Wilderer. Eine Anzeige scheint unumgänglich, wenn da nicht die Blessur am Kopf des Försters wäre und die Tochter des Hauses ( Michael Meier) schon eine Vorahnung hat, woher die Verletzung stammen könnte.

Noch einige offene Fragen...

Da bleiben doch noch einige Fragen offen: Was hat die Bürgermeisterin Suzanne Blank (Sebastian Dietl) noch beizutragen, wird es Michl und seiner Frau gelingen, seinen guten Ruf aufrecht zu erhalten und gibt es für die Tochter des Hauses und den Förster noch ein Happyend? Weitere Vorstellungen gibt es am Freitag, 17. und Samstag 18. November, jeweils um 19.30 Uhr im Effenhauser- Saal.

In weiteren Rollen spielen Eric Hasl-beck, Christoph Wagner, Sebastian Dietl, Simon Wazl. Es sind noch Restkarten vorhanden. Verkauf bei der Metzgerei Hummel in Pirkensee, Preis acht Euro.

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