mz_logo

Region Schwandorf
Freitag, 28. Juli 2017 22° 2

Pädagogik

Einen „goldrichtigen Schritt“ gewagt

Die Burglengenfelder Sophie-Scholl Mittelschule feierte mit einem tollen Fest ihr 15-jähriges Bestehen.
Von Josef Schaller

  • An 26 Stationen stellten Schüler und Lehrkräfte ihre Schule vor und unterhielten die zahlreichen Besuchern mit Workhops, sportlichen, musischen und künstlerischen Aktivitäten. Foto: Schaller
  • Schulleiter Heinz Weilhammer dankte Bürgermeister Thomas Gesche und bezeichnete die Stadt als „wichtigsten Partner“. Foto: Schaller
  • An einer „Versorgungsmeile“ sorgten die Schüler auch in kulinarisch Hinsicht für abwechslungsreiches Angebot (Grillspezialitäten, Crêpes, Pizza, Snacks to go...) Foto: Schaller
  • Auch die Musik kam nicht zu kurz. Foto: Schaller
  • Viele Gäste feierten mit. Foto: Schaller
  • Es gab zahlreiche Aufführungen. Foto: Schaller
  • Natürlich hatte man an das leibliche Wohl gedacht. Foto: Schaller

Burglengenfeld.Erinnert man die Menschen an den 11. September 2001, wird bei den meisten vermutlich sofort ihr „Kopfkino“ aktiviert mit furchtbaren Bildern vom Terroranschlag auf das Word Trade Center in New York. Viele Burglengenfelder denken dabei aber vielleicht zuerst an ein anderes, an ein sehr positives Ereignis. Es war der erste Schultag im neuen Schulgebäude im Naabtalpark. Am vergangenen Freitag feierte die Sophie-Scholl Mittelschule mit einem tollen Fest nun ihr 15-jähriges Bestehen.

„Mit dem Neubau und der Auslagerung der Schule wurde damals ein goldrichtiger Schritt gemacht“, sagte Schulleiter Heinz Weilhammer, der an jenem Dienstagmorgen zusammen mit dem damaligen Bürgermeister Heinz Karg zum ersten Mal die Türen des neuen Schulgebäudes öffnete, im Gespräch mit unserem Medienhaus.

Zukunfts- und schülerorientiert

Drei Schülergenerationen und rund 300 Lehrkräfte seien inzwischen an dieser Schule ein- und ausgegangen. Ziel sei es von Anfang an gewesen, die neue Schule innovativ, erfolgreich, zukunfts- und schülerorientiert zu gestalten. Aus der Hauptschule des Jahres 2001 sei inzwischen eine moderne Mittelschule geworden, wie Weilhammer erwähnte – mit offener Ganztagsschule, gebundenen Ganztagsklassen, Schulsozialarbeit, intensiver Kooperation mit der Wirtschaft, modularer Förderung, und das in einem Mittelschulverbund mit Teublitz und Maxhütte-Haidhof.

Bildergalerie 1

Mehr als 34 Millionen Euro (einschließlich staatlicher Förderung) hat die Stadt hierfür investiert. Jeder einzelne Euro davon sei „gut investiertes Geld für die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen“, wie das Stadtoberhaupt anmerkte.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Schul-Mensa im November 2012 sei zwar die letzte große Baumaßnahme abgeschlossen worden. Gebaut würde im Naabtalpark aber dennoch beinahe jährlich, so Gesche, der dabei unter anderem die Pflasterung der sogenannten Piazza zur Erweiterung der Pausenhofflächen der Grund- und Mittelschule hervorhob.

Auch ein großes „Menschen-Kicker-Spielfeld“ war aufgebaut. Foto: Schaller

„Auch wenn wir im Rathaus stets mit spitzem Stift rechnen müssen, so werden wir im Bereich der Schulen ganz sicher nicht sparen“, betonte der Bürgermeister und verwies dabei auch auf das Haushaltsjahr 2017, in dem die Stadt für die Grund- und Mittelschule insgesamt rund 1,7 Millionen Euro (Verwaltungs- und Vermögenshaushalt) veranschlagt hat.

Ein Organisationsteam aus zwölf Lehrkräften und Konrektor Johann Schönstein hatte das Jubiläumsfest organisiert und ein attraktives Programm zusammengestellt. Ziel war es, die Schule in all ihren Facetten vorzustellen.

Einblick ins Schulleben erhalten

Die Besucher sollten einen umfänglichen Einblick in das Schulleben erhalten. Auch die Schüler wurden im Rahmen einer Projektwoche intensiv auf diesen Anlass vorbereitet. An 26 Stationen stellten sie zusammen mit ihren Lehrkräften die Schule vor. Mit Workshops, Kunstausstellungen, sportlichen Aktivitäten, Theater… boten sie den zahlreichen Besuchern einen kurzweiligen Aufenthalt.

Was ist das Besondere an der Schule?

  • Michael Wölfel, Klassenlehrer 8G:

    „Diese Schule ist mehr als nur Schule. Hier werden die Stärken des einzelnen gesucht und gefördert und die Schüler bestmöglich auf den Beruf vorbereitet. Hier können sie ihre Persönlichkeiten entwickeln. Über den Schulunterricht hinaus bieten wir auch viele Angebote für das Herz.“

  • Monika Gürtler, Klassenlehrer 9G:

    Diese Schule hat einen sehr familiären Charakter. Die Zusammenarbeit mit allen Lehrkräften ist ausgezeichnet. Alle ziehen an einem Strang. Durch das Klassenlehrer-Prinzip lernt man auch die Schüler besser kennen und kann sie gezielt fördern. Man ist für sie auch Vertrauensperson.

  • Jona Hofbauer aus Maxhütte-Haidhof, Schüler der Klasse 8Md:

    Ich bin vor zwei Jahren von der Realschule hierher gewechselt und hatte auf Anhieb ein gutes Gefühl. Die Lehrer sind sehr nett und verständnisvoll. Der Zusammenhalt hier ist super. Und alles hier ist modern. Es ist eine Schule zum Wohlfühlen.

  • Annika Haag aus Burglengenfeld, Schülerin der Klasse 5a:

    Ich mag die Schule, weil so viele Schüler aus unterschiedlichen Ländern hier sind. Niemand wird hier ausgeschlossen. Die Lehrer machen einen tollen Unterricht. Es ist eine sehr moderne Schule. Ich habe viele Freunde hier an der Schule. Darum komme gerne.

  • Dajana Alikhaidarov aus Burglengenfeld, Schülerin der Klasse 5a:

    Es ist eine schöne Schule – mit viel Liebe gestaltet und vielen Kunstwerken. Die Lehrer achten darauf, dass der Unterricht nicht langweilig wird. Da macht der Alltag mehr Spaß als in einer alten Schule. Ich gehe hier sehr gerne zur Schule. (bjs)

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Anmelden

Hinweis: Bitte schützen Sie Ihr Konto auf öffentlichen Geräten, indem Sie sich nach der Nutzung im Profil-Bereich abmelden.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht