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Region Schwandorf
Samstag, 23. September 2017 20° 3

Ausstellung

Expressionismus bald im Volkskundemuseum

Werke des Kallmünzer Künstlers Josef Georg Miller sind vom 9. September bis 15. Oktober in Burglengenfeld zu sehen.

„Aquarell“, Gasse in Kallmünz von Miller Foto: City-Galerie Regensburg

BURGLENGENFELD. Josef Georg Miller gilt als einer der bedeutendsten akademischen Nachkriegs-Expressionisten. Werke des Kallmünzer Künstlers sind von 9. September bis 15. Oktober in einer Sonderausstellung im Oberpfälzer Volkskundemuseum zu sehen. Veranstalter ist die City-Galerie Regensburg.

Wohl kein Maler hat so viele Bilder von Kallmünz geschaffen wie Josef Georg Miller (1905-1983). Und von keinem anderen Maler finden sich so viele Bilder in den Wohnstuben der Kallmünzer. „Waren die Kallmünzer oft befremdet von dem Maler, der oft nur mit Lendenschurz bekleidet in seinem Garten malte, der wegen seiner Schwerhörigkeit auch wenig gesprächig war, der ungewöhnlich expressionistische Ansichten von Kallmünz malte, so sind seine Bilder heute doch sehr beliebt“, schreibt beispielsweise Martin Mayer auf der Internetseite des Bergvereins in Kallmünz über ihn.

Miller trennte sich demnach nur ungern von seinen Arbeiten. „Wenn er aber mal kein Geld hatte, bezahlte er den Metzger oder Schreiner mit einem Bild.“ Hauptmotive seiner Arbeiten, so Mayer weiter, sind expressionistische Darstellungen der Landschaft um Kallmünz sowie des Ortes selbst. Gerne malte er auch Szenen aus dem Kinderheim. Miller liebte leuchtende Farben und Spontanität im Ausdruck.

Christine Stadelmayer, Inhaberin der City-Galerie in Regensburg, bringt nun viele von Millers Werken ins Volkskundemuseum in Burglengenfeld. Eröffnung der Ausstellung ist am Freitag, 8. September, um 19.30 Uhr. Zur Begrüßung sprechen Bürgermeister Thomas Gesche und Stadelmayer. Die Einführung in die Ausstellung übernimmt Dr. Herbert Schneidler aus Regensburg. Auf der Gitarre spielt zur musikalischen Umrahmung „Milorad Romic“, ebenfalls aus Regensburg.

Auf einen Blick

  • Öffnungszeiten:

    Mittwoch bis Freitag sowie Sonntag, je 14 bis 17 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung.

  • Kontakt:

    Museumsleiterin Dr. Margit Berwing-Wittl, Tel. (0 94 71) 60 25 83

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