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Region Schwandorf
Dienstag, 20. Februar 2018 5

Vereine

FFW Freihöls ehrt engagierte Kameraden

Eine kleine Stadtteil-Feuerwehr mit einem großen Zusammenhalt hat auch 2018 wieder viel vor. 16 Einsätze galt es zu meistern.
Von Dietmar Zwick

Vorstand Anton Zweck (rechts) mit stellvertretenden Landrat Jakob Scharf (Zweiter von rechts), KBR Robert Heinfling (Zweiter von links), OB Andreas Feller (Achter von rechts), Ehrenkreisbrandrat Siegfried Hammerer (Vierter von rechts),den Geehrten und Jugendlichen Foto: Zwick

FREIHÖLS.Am Sonntag konnte der 1. Vorsitzende der FFW Freihöls, Anton Zweck, neben 32 Mitgliedern auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Aus dem Bericht des Vorsitzenden war zu entnehmen, dass das Jahr 2017 positiv und gelungen zu bewerten ist. 122 Mitglieder gehören dem Verein an, davon 30 aktiv, 35 passiv, 51 Förderer und sechs Jugendliche.

40 Veranstaltungen ob kirchlich oder politisch konnten gemeinsam besucht und abgehalten werden. Zweck zeigte sich sehr zufrieden über die Bereitschaft, teilzunehmen. Dabei wurden der Preisschafkopf in Holzhaus, der Florianstag in Haselbach, der Volksfestauftakt, Jubiläumsfeste bei anderen Feuerwehren, das Sommernachtsfest in Freihöls und auch runde Geburtstage genannt.

Zweck betonte, dass die FF Freihöls gut aufgestellt sei, und dankte für die gute Unterstützung vonseiten der Stadt Schwandorf. Sein Dank galt auch der Vorstandschaft, den Kommandanten und der Jugendleitung für die ausgezeichnete Zusammenarbeit sowie allen Mitgliedern, die eine wichtige Stütze für die Wehr seien. Zum Ausblick nannte Zweck den Preisschafkopf am 24. Februar, das Sommernachtsfest am 30. Juni in Freihöls und den Vereinsausflug mit der FF Rauberweiherhaus, der im Herbst stattfinden werde.

Als nächstes stünden der Neujahrsempfang der CSU und der Jahresempfang der SPD an. Insgesamt seien 24 Termine bereits auf der Homepage zu finden, erklärte Zweck. 1. Kommandant Martin Obendorfer informierte, dass zwei Jugendliche – Rosalia Mayer und Julia Hess – aus der Jugendgruppe übernommen werden konnten; er dankte zugleich den Jugendwarten für die tolle Arbeit, die bei den Jugendlichen geleistet werde. 2017 war mit 16 Einsätzen ein einsatzintensives Jahr.

Gebraucht wurde die Feuerwehr unter anderem ein Bombenfund beim Krankenhaus St. Barbara sowie eine Personensuche in Wackersdorf. 188 Stunden leisteten sie so für die Allgemeinheit. Ein Einsatz, der Brand einer Fischerhütte bei Lindelohe, wurde ihnen genommen, monierte Oberndorfer, da die Zuordnung des Brandortes etwas schwierig war, was aber ausschlaggebend für die Alarmierung der Wehren ist. Zudem wurden zwölf Übungen abgehalten, ein Erste-Hilfe- Kurs, ein Motorsägenkurs, die modulare Truppmann-Ausbildung konnte zum Abschluss gebracht werden und auch verschiedene Leistungsabzeichen wurden abgelegt.

Ehrungen

  • Geehrte:

    Peter Leibl erhielt für 25 aktive Dienstzeit das staatliche Ehrenzeichen in Silber und die goldene Ehrenamtskarte. Josef Pangerl wurde für 25 Jahre sowie Johann Hartl und Werner Kolbeck für 50 Jahre im Verein geehrt.

  • Abnahmen Jugendfeuerwehr:

    Wissenstest Bronze: Magdalena Hiller; Wissenstest Stufe Silber: Lucas Arnold, Sofie-Marie Hess, Johannes Hiller und Jonas Rank; Wissenstest Stufe Gold grün: Sebastian Hartl; Wissenstest Stufe Gold rot: Julia Hess und Rosalia Mayer; Jugendflamme Stufe 1: Magdalena Hiller und Jonas Rank; Jugendflamme Stufe 2: Lucas Arnold und Sofie-Marie Hess; Bayerische Jugendleistungsprüfung: Sofie-Marie Hess und Johannes Hiller.

Jugendwart Stefan Drexler berichtete, dass zwei Mädchen und vier Jungen der Jugendfeuerwehr angehören. Es wurde das Leistungsabzeichen erfolgreich abgelegt sowie die Jugendflamme Stufe 1 bis 3. Hinzu kamen Übungen, ein Kinobesuch, Zeltlager und Wissenstest. Anton Zweck appellierte an die Eltern, dass die Kinder zur Feuerwehr gehen sollen, damit diese wichtige Einrichtung für die Allgemeinheit unterstützt werde. 900 Euro flossen in die Jugendgruppe, wie aus dem Kassenbericht von Lisa Schönig hervorging. KBR Robert Heinfling lobte bei der FF Freihöls die gute Zusammenarbeit zwischen aktiven und passiven Mitgliedern sowie mit der Jugend, die bestens funktioniere. Heinfling sagte, man müsse in die Offensive gehen, um Nachwuchs zu bekommen, und mit den Leuten direkt reden. Die heutige Mentalität sei so, dass die Leute angesprochen werden wollen. Für den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Heinfling sei die Anzahl der Einsätze nicht so wichtig, für ihn sei wichtiger, dass die Einsätze sauber und gewissenhaft abgearbeitet werden. Dazu gehören auch das Miteinander und die Ausbildung. In Sachen Kinderfeuerwehr zollte er der Stadt allen Respekt.

Stellvertretender Landrat Jakob Scharf dankte für die Bereitschaft, 24 Stunden bereit zu sein; er hoffe, dass auch in Zukunft genügend Leute für den Dienst am Nächsten vorhanden sind. Dabei sprach er die Angriffe auf Einsatzkräfte an. „Wo leben wir inzwischen?“, fragte Scharf in die Runde. Der Staat sei gefordert, mit aller Härte gegen solche Akte der Gewalt vorzugehen. Scharf bezeichnete die FF Freihöls als lebendige Gemeinschaft, die zusammenhält. Auch OB Andreas Feller und Ehrenkreisbrandrat Siegfried Hammerer gratulierten den Geehrten und zollten allen Respekt.

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