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Region Schwandorf
Montag, 18. Dezember 2017 3

Musik

Ganze Schulfamilie war begeistert

Schüler und Lehrer rocken das Nittenauer RTG. Der Erlös soll der Partnerschule in Uganda und dem Kampf gegen Leukämie dienen.

„Rock Explode“ heizte den Schülern kräftig ein. Foto: Raphael Huber

Nittenau.Als die Band „Rock Explode“ den lange geplanten Konzertabend eröffnete, fiel die Anspannung endlich von den vielen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrern ab. Mit großem Einsatz wurde die aus den letzten drei Schuljahren erfolgreiche Serie mit dem diesjährigen Benefiz-Rockkonzert und dem Motto „Rock the School 4.0“ am Nittenauer Regental-Gymnasium fortgeführt.

Das Organisationskomitee, das aus mehr als 50 Mitgliedern der SMV und den Verbindungslehrern Daniela Effler, Daniel Maierhofer und Susanne Deml besteht, plante und organisierte unter großem Einsatz das Event seit Beginn des Schuljahres. Tatkräftig unterstützt wurde die Gruppe auch vom Musik- und Tanzförderverein Nittenau (M.T.V.).

Es mussten schließlich von den Bands neben Probenräumen, Verpflegung und dem Gewinnen von Sponsoren auch das technische Equipment mit Licht- und Tontechnik gebucht werden. Die ersten Proben fanden bereits ab Beginn des Schuljahres statt, da sich jede Band von ihrer besten Seite zeigen wollte.

„Rock Explode“ zum Auftakt

Die Schulband „Why not“ hatte einen fulminanten Auftritt. Foto: Raphael Huber

Den Auftakt machte die Band „Rock Explode“, die mit bekannten Rocknummern den Abend erfolgreich eröffnete. Neben Klassikern von Bryan Adams oder Guns N‘ Roses wurden auch eigene Stücke gespielt. Anschließend legte die Schulband „Why Not“ einen fulminanten Auftritt hin. Nach dem erfolgreichen Band-Coaching von Daniel Maierhofer – wie er es selbst bezeichnete – überzeugte die Schulband des Regental-Gymnasiums mit kräftigem Rock-Sound vom Feinsten.

Es wurde kräftig abgerockt und die Temperatur in der Aula stieg nochmals spürbar an. Mit „Flash Light“ ging dann eine Band an den Start, die Pop, aktuelle Charts sowie Rock spielte. Bereits mit dem ersten Lied „I will wieder ham“ von S.T.S. hatte die erfolgreiche Band das Publikum komplett auf ihrer Seite und setzte mit Hits wie „Holz“ oder „Hulapalu“ noch eins drauf. Schüler, Lehrer und Eltern sangen, tanzten und feierten lautstark in der Aula mit. „Flash-Light“ begeisterten das Publikum offensichtlich mit ihrem Mix aus aktuellen Rock- und Pop-Hits.

Ein großes Dankeschön ging an die Musiker und Organisatoren des Events. Foto: Raphael Huber

Den Main Act bildete die Band „Sonic Boom“, deren Sound geprägt ist von Rockgrößen der 70er Jahre wie Uriah Heep und Led Zeppelin. Mit klassischen Rockgitarrenriffs und kräftigem Gesang wurden zum Abschluss nochmals musikalische Highlights gesetzt.

Das begeisterte Publikum forderte bei jeder Band eine ausgiebige Zugabe und feierte die Musiker mit tosendem Applaus. Alle Schülerinnen und Schüler zogen ein positives Fazit, auch wenn der ein oder andere am Ende des Abends nicht mehr tauffrisch wirkte – mehr als drei Stunden Rockhits mitzusingen, macht man schließlich auch nicht jeden Tag.

„Das war genau meine Musik“

Raphael Huber, der seit Anfang August neuer stellvertretender Schulleiter des Regental-Gymnasiums ist, sagte am Ende des Abends: „Ich bin selbst leidenschaftlicher Rockmusikfan, das war genau meine Musik. Die tolle Qualität der Bands war beeindruckend und es war schön, die Schüler von dieser Seite kennenzulernen.“

Das Benefizkonzert

  • Die Bands

    Vier Bands spielten in dem Konzert. Den Auftakt machte die Band „Rock Explode“, anschließend legte die Schulband „Why Not“ einen fulminanten Auftritt hin. „Flash-Light“ begeisterte mit aktuellen Rock- und Pop-Hits. Den Main Act bildete die Band „Sonic Boom“, deren Sound geprägt ist von Rockgrößen der 70er Jahre wie Uriah Heep und Led Zeppelin.

  • Das Spendenziel

    Die Einnahmen aus der Schulveranstaltung gehen an das Rainbow House of Hope Uganda e.V. bzw. die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS), die Typisierungsaktionen zur Bekämpfung von Blutkrebs durchführt. Da durch mehrere Projekte eine enge Kooperation mit den Kollegen in Uganda entstanden ist, können die Spenden zielgerichtet eingesetzt werden.

Susanne Deml, Verbindungslehrerin am Regental-Gymnasium, sagte stellvertretend für das Organisationskomitee, dass die Einnahmen aus der Schulveranstaltung an das Rainbow House of Hope Uganda e.V. bzw. die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS), die Typisierungsaktionen zur Bekämpfung von Blutkrebs durchführt, gehen wird.

Eine bessere Zukunft für Kinder

Da durch mehrere Projekte und Aktionen seit dem Schuljahr 2013/14 eine enge Kooperation mit den Kollegen in Uganda entstanden ist, können die Spenden zielgerichtet für wichtige Ausbildungsprojekte vor Ort eingesetzt werden, um benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Somit blieb der Grundgedanke des Benefizkonzerts auch in diesem Schuljahr erhalten.

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