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Region Schwandorf
Sonntag, 17. Dezember 2017 5

Kultur

Hintergründiges zum Sonntag

Das Konzert bei der KAB zum Stadtjubiläum bot nicht nur etwas für die Ohren. Es wurden auch Botschaften transportiert.

Liedermacher Hubert Treml (Gitarre) und Sebastian Wurzer (Saxophon) in Aktion Foto: gma

Neunburg.Einen großartigen Beitrag zum Jubiläum „1000 Jahre Neunburg“ bot kürzlich der KAB-Ortsverband. Im Pfarrsaal von St. Georg wartete er mit dem Konzert „Augenblicke – Ewigkeit“ auf. Hier präsentierten der Liedermacher Hubert Treml (Gitarre/Gesang) und Sebastian Wurzer (Klarinette/Saxophon) ein heiter-besinnliches Konzert.

Diözesan-Präses Monsignore Thomas Schmid moderierte die Veranstaltung. KAB-Ortsverbandsvorsitzende Maria Gradl hieß die zahlreichen Besucher willkommen. Ihr besonderer Gruß galt Stadtpfarrer Stefan Wagner und Bürgermeister Martin Birner.

„Josef, steh auf!“ – war auf einem Transparent zu lesen, deshalb war ihm das erste Lied über den „Seelenbaumeltag“ gewidmet. Nachdem Präses Schmid die Grenzöffnung angeschnitten hatte, ging Treml zum nächsten Solo-Lied „.. in d’Tschechei ei‘“ ins Publikum hinein und animierte zum Mitsingen.

Schmid stellte fest, dass der Sonntag Dreh- und Angelpunkt des Lebens sei. „Wenn i 64 bin“ und „Was macht ma’ an am Sonntag in Timbuktu?“ schloss sich Treml daran an. Nachdem gerade die Glocken zum Abend läuteten, schob Treml spontan das Lied dazwischen „Wenn d’Glock’n läut‘“.

Wie bei anderen Liedern auch, wartete Wurzer bei „Göttlich“ mit seinem virtuosen Spiel mit Klarinette und Saxophon entweder zur Begleitung oder, noch expressiver, solo mit Jazz-Klängen und großem Können auf; er begeisterte das Publikum und erntete Szenenapplaus.

Präses Schmid mahnte an, das Sonntagskleid auch „inwendig“ anzuziehen. Das unterstrich auch Treml mit seinem Lied vom „Sonntagskleid“ und „prangerte“ danach den „Unterhemden-Brando“ satirisch an.

Danach ging es mit neuen teils heiteren, humorvollen, aber auch besinnlichen und hintergründigen „Liedern zum Sonntag“ weiter. Natürlich kamen die beiden Protagonisten nicht um eine Zugabe herum. Der Schlussapplaus belohnte die „Akteure“ reichlich für ihre Darbietungen.

(gma)

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