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Region Schwandorf
Mittwoch, 20. September 2017 16° 6

Brauchtum

Jubiläums-Rosstag im Freilandmuseum

Am Sonntag, 10. September, findet die 25. Auflage auf der Oberpfälzer Anlage in Neusath-Perschen statt.

  • Die Ponygespanne kommen bei den Besuchern immer gut an.Fotos: Bestand Freilandmuseum
  • Nach dem Sternritt gibt es am Vormittag einen Feldgottesdienst.
  • Gezeigt wird auch, wie früher auf dem Feld gearbeitet wurde.

Nabburg. Am Sonntag, 10. September, findet im Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen bereits der 25. Neusather Rosstag statt. Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm rund um das Pferd, besonders um das Nutzpferd, das über Jahrhunderte den Menschen bei der mühevollen Arbeit in Wald und Flur unterstützte.

Bis 10 Uhr sammeln sich die Reiter nach einem Sternritt bei der Raiffeisenhalle im Bezirksmuseum. Kaplan Thomas Hösl zelebriert dort um 10 Uhr einen Feldgottesdienst mit anschließender Pferdesegnung. Die musikalische Umrahmung übernehmen die Oberpfälzer Parforcehornbläser.

Ab 11.15 Uhr werden bei einer Rasseschau verschiedene Pferderassen vorgestellt und am Außenweg des Museums Kutschfahrten angeboten. Für Kinder besteht die Möglichkeit, auf Ponys zu reiten. Bei der Zielheimer Schmiede aus Klardorf zeigt Werner Stubenvoll zwischen 11 und 15 Uhr das Schmieden von Hufeisen und Beschlagen der Pferdehufe.

Um 12 Uhr bringt Stephan Hofmann mit seinem sechsspännigen Wagen das Bierfass zum Bieranstich. Ab 13 Uhr beginnt die Vorstellung verschiedener Gespanne und Pferderassen mit Feldarbeitsgeräten und anschließend begeben sich die Pferde zu den Feldarbeiten auf dem Museumsgelände. Unter anderem sehen die Besucher, wie der Mist von Hand aufgeladen, ausgefahren, abgeschlagen und ausgebreitet wird. Arbeitsgeräte wie Pflug, Egge, Sämaschine, Bodenwalze und Böhmischer Pflug kommen zum Einsatz.

Die Huzulen und Koniks aus den Steppen und Wäldern Osteuropas und die stolzen Friesen beweisen ihr Können, geritten mit Ein- und Zweispännern. Zehnspännige Miniponys sind dieses Jahr auch wieder dabei.

Bäcker Paulus backt in den Steinbacköfen des Museums das Museumsbrot und schmackhafte Hefezöpfe, während Familie Wiesenbacher im Wirtshaus auf dem Gelände die Besucher bewirtet.

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