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Region Schwandorf
Mittwoch, 13. Dezember 2017 11

Finanzen

„Kassensturz“ liegt bald vor

Bis 31. Dezember soll das beauftragte Gutachten der Firma KPMG zur finanziellen Lage der Stadt Burglengenfeld vorliegen.

Wie ist es um die finanzielle Lage in Burglengenfeld bestellt? Die Antwort darauf soll das KPMG-Gutachten bis Ende des Jahres geben. Foto: dpa

Burglengenfeld. Das Gutachten zur finanziellen Lage der Stadt soll bis 31. Dezember vorliegen. Das sagte Bürgermeister Thomas Gesche in der Sitzung vergangene Woche auf Nachfrage von SPD-Stadtrat Hans Deml. Es gebe momentan keinen Grund, von einer weiteren Verzögerung auszugehen, versicherte das Stadtoberhaupt.

Ergebnisse des am 17. September an die Firma KPMG vergebenen Auftrages waren zunächst Ende November zugesagt worden. Die Präsentation der Zwischenergebnisse – insbesondere für die Haushaltsberatung – wäre laut Deml sehr wünschenswert. „Wir sehen das als sehr wichtig an, um fundierte Zahlen zu haben.“

Gesche versicherte, es wäre „nicht nur eine Zwischenpräsentation geplant, sondern die Vorstellung des gesamten Konzeptes“, noch bevor man in die Haushaltsberatungen einsteigt. In der ersten Finanzausschusssitzung am 21. Januar solle das Gutachten vorgestellt werden, von dem aktuell Zwischenergebnisse zu „einzelnen Teilbereichen“ vorliegen. Davon etwas aus dem Kontext zu reißen, mache aber keinen Sinn, betonte Gesche. „Wir wollen ein Gesamtbild zeichnen.“

Auf Nachfrage erläuterte das Stadtoberhaupt der MZ den mit mehreren Fraktionen vorbesprochenen Prüfauftrag. Neben der Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Stadt und Tochterunternehmen sei eine Aufstellung aller Verbindlichkeiten sowie die rechtliche und wirtschaftliche Beurteilung der Swaps und der Fremdwährungskredite Inhalt der Prüfung. Zudem sei eine Beratung für die Verbesserung der Einnahme- und Ausgabesituation Teil des Auftrags an die KPMG.

Vertreter der weltweit agierenden Unternehmensberatung sind laut Gesche mehrfach in Burglengenfeld gewesen. Dabei erhielten sie „grundsätzlich überall Einsicht“ in die vorliegenden Unterlagen, soweit das für deren Prüfung relevant ist. Einige Fragen zu den Fremdwährungskrediten beantworte der vorliegende Zwischenbericht. Veröffentlicht werde dieser aber erst, „wenn er fertig ist“, so Gesche.

Die Stadt gehe davon aus, dass die bei der Vergabe benannte Summe von 71 400 Euro dafür ausreicht. (ba)

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