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Tierschutz

Katzen Bea und Max sind seit Monaten vermisst

Katzen sind in Maxhütte-Haidhof im Dutzend verschwunden. Die Tierhalter stehen vor einem Rätsel.

Eine verschwundene Katze

maxhütte-haidhof.Bei Katzenhaltern in Maxhütte-Haidhof geht die Angst um. Seit 2009 sind dort, vor allem im Bereich um den katholischen Friedhof, etwa ein Dutzend Katzen verschwunden. „Von dieser Zahl weiß ich, die Dunkelziffer ist aber sicher höher“, sagt Margit Heindl, eine selbst betroffene Anwohnerin

In Maxhütte-Haidhof sind nach ihrer Kenntnis im Viertel um den Friedhof alleine im November 2009 vier Katzen spurlos verschwunden. Bis Ende März verschwanden weitere vier Katzen. Es meldeten sich auch noch weitere Katzenbesitzer, die im Laufe der Jahre 2009 und 2010 ihre Haustiere vermissten. Heindl: „Eigenartig war nur, dass anfangs keines der Tiere lebend oder tot aufgefunden wurde, bis im Februar ein Kater in Schmidmühlen eingefangen wurde.“

Die Tierfreundin hat selbst schon drei Katzen verloren. Eine davon, den Kater Thommy, konnte sie nach zehn Wochen „überglücklich“ nach Hause holen, nachdem sie durch ein Zeitungsinserat auf einen zugelaufenen weißen Kater aufmerksam geworden war. Das gleiche Glück hatten noch zwei weitere Katzenbesitzer, eine Katze wurde in Mossendorf, die andere in Regensburg aufgegriffen.

Doch nicht immer werden die Teire wiedergefunden. Heindls Katze Bea ist seit 27. November 2009 und ihr Kater Max seit 31. März 2010 verschwunden. Beide Katzen haben einen Chip, der bei einem Tierarzt oder Tierheim abgelesen werden kann. Da die aufgefundenen Tiere zum Teil weit weg von ihren Besitzern wieder auftauchten, vermuten die Betroffenen, dass sie sich nicht etwa verlaufen haben, sondern eingefangen und weggebracht wurden. Konkrete Beobachtungen hat noch niemand gemacht. Es kursieren aber die wildesten Gerüchte. Schwarze Katzen könnten von Satanisten zu Ritualen missbraucht werden...„

Wenn Ihnen ein Tier zuläuft oder bereits zugelaufen ist, informieren Sie den Tierschutzverein, das Tierheim, das Fundamt der Gemeinde oder die Polizei“, bittet Margit Heindl.

Katzen und Hunde tragen häufig einen Mikrochip mit einer Identifikationsnummer, der dem Tier unter die Haut im Nackenbereich verpflanzt wurde. Ein Tierarzt kann mit einem Lesegerät die Nummer auslesen.

Beim Tierschutzverein „Tasso“ sind die Nummern registriert, somit kann jedes aufgefundene Tier, das einen Chip trägt, auch eindeutig identifiziert werden.

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