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Region Schwandorf
Dienstag, 12. Dezember 2017 5

Ausstellung

Martini: Wiedersehensfreude im Schloss

50 Stände und großer Andrang sorgten in Pirkensee für Zufriedenheit. Schlossherr Robert Gerstl dankte allen Helfern.

Schlossbesitzer Robert Gerstl (l.) freute sich über den Andrang. Foto: bxh

Maxhütte-Haidhof.Über einen Besucheransturm konnte sich Robert Gerstl freuen. Die Wiederaufnahme der Martini-Ausstellung auf Schloss Pirkensee lockte hunderte von Gästen an. Im Jahr 2012 hatte es bis dahin die letzte Martini-Ausstellung im Schloss gegeben und für den neuen Schlossbesitzer war klar, dass diese Veranstaltung wieder aufleben muss.

Was einiges an Vorarbeiten bedeutete, da es vor fünf Jahren letztlich die immer schwerer umzusetzenden Auflagen, in den vom Brand verwüsteten Schlossräumlichkeiten waren, die zu einem Umzug ins Oberpfälzer Volkskundemuseum führten. Nachdem das Schloss von Gerstl nun aber saniert und damit dauerhaft genutzt wird, waren diese Probleme zu lösen, auch durch die Unterstützung vieler freiwilliger Helfer aus Pirkensee, denen Gerstl ausdrücklichen Dank sagt. Nicht weniger Dank galt der „Erfinderin“ des Martini-Marktes Evi Dams.

Von den Adressen bis zum Logo stellte sie Gerstl sämtliche Unterlagen zur Verfügung und die meisten der Aussteller waren sehr erfreut, wieder am angestammten Ort zu sein, so wie Sandra Bauer, die mit ihren Scherenschnitten seit Anfang an dabei war und feststellte, „die Atmosphäre im Schloss ist nicht zu vergleichen.“ Was nebenan auch Bianca Prause bestätigte, deren Metier die Floristik war. Sie hatte den Umzug nach Burglengenfeld nicht mitgemacht. Für sie war es wie ein Wiedersehen mit der Familie.

Auch Gerstl war froh darüber, dass die Aussteller gerne wieder kamen, so dass die Gäste ein breit gefächertes Angebot erwartete. Fast 50 Stände sorgten dafür. Erstmals verteilte sich die Ausstellung dabei auf alle drei Etagen des Schlosses. Mit viel Fleiß und Ideen war arrangiert und dekoriert worden, so dass die Besucher immer wieder neues entdecken konnten. Düfte und Korbwaren, Schmuck und Tee, alles, was man für gemütliche lange Abende und kalte Wintertage braucht, um das Heim zu verschönern oder sich selbst etwas Gutes zu tun, ließ sich finden. Natürlich war auch für Essen und Trinken gesorgt. Die Martini-Ausstellung auf Schloss Pirkensee wird damit wieder zur festen Veranstaltung. Wer zwischendurch vorbeischauen will, hat an den Adventswochenenden dazu Gelegenheit. Zur Ausstellung wurde ein „Schlossladen“ eingerichtet, der dann geöffnet ist. (bxh)

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