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Region Schwandorf
Sonntag, 17. Dezember 2017 10

Tradition

Martinszug auf die Burg Lengenfeld

Die Teilnehmer konnten sich am großen Lagerfeuer wärmen. Ein Reiter führte den Zug an und teilte seinen Mantel.

St. Martin teilt seinen Mantel mit einem Bettler. Dieses Jahr benötigten die Darsteller tatsächlich neue Kleidung, da sie nach dem Martinszug von der Kirche bis zur Burganlage vollkommen durchnässt waren. Foto: bbs

Burglengenfeld.Erstmalig in der 28-jährigen Tradition der Martinsfeier auf der Burg Lengenfeld konnte Irene Heuser verletzungsbedingt nicht selbst am Martinszug von der Pfarrkirche St. Vitus zur Burganlage teilnehmen und begrüßte die zahlreichen Familien unter musikalischer Begleitung des Jugendorchesters der Musikkapelle St. Vitus daher am Burgtor.

Die Teilnehmer des Martinszugs wurden zunächst durch Pfarrer Franz Baumgartner mit einem Familiengottesdienst und einem Martinsspiel auf das Leben und Wirken des Heiligen eingestimmt, bevor sich der Martinszug durch die Stadt bis zur Burganlage bewegte. Angeführt wurde der Zug durch einen stolzen Reiter auf seinem Pferd in römischer Reiterrüstung, dargestellt durch Günter Moser aus Fischbach. Trotz widrigster Witterungsumstände füllte sich der liebevoll gestaltete Burghof mit vielen Menschen innerhalb weniger Minuten.

Irene Heuser (links) und Kastellan Franz Josef Vohburger trugen Gedanken zum Leben und Wirken des Heiligen Martin vor. Foto: bbs

Sie wärmten sich am großen Lagerfeuer oder genossen warme Getränke und Speisen. Während der Begrüßungsansprache durch Heuser wurde auf einer gegenüber liegenden Freilichtbühne die Mantelteilung durch St. Martin mit einem Bettler dargestellt. Anschließend trug Kastellan Franz Josef Vohburger eine zeitgenössische Geschichte aus der Martinsbiographie vor, die um 395 nach Christus veröffentlicht wurde und das Wirken des „Martin von Tours“ verdeutlichte.

„Ich mag die historisch belegte Figur des Heiligen Martin und es ist es Wert, dass sein Gedankengut transportiert wird. Die Kommunikation der Menschen untereinander ist mir wichtig“, erläuterte Irene Heuser zu ihren Beweggründen, die Martinsfeier nicht nur auf einen Laternenumzug zu beschränken. (bbs)

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