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Region Schwandorf
Donnerstag, 23. November 2017 4

Kommunales

Milchwerke dürfen Lkw-Wartezone bauen

Parkplatz soll das Betriebsgelände in Schwarzenfeld entlasten. Die Ausschussmitglieder besuchten auch die Rathausbaustelle.
Von Max Schmid

Die Naabtaler Milchwerke haben expandiert und benötigen weitere Stellflächen für die Liefer-Lkw. Der Bauausschuss sprach mit einer Gegenstimme das Einvernehmen zu diesem Bauantrag aus. Foto: smx

SCHWARZENFELD.Nicht nur die beiden Sitzungssäle, sondern nahezu das gesamte Rathaus in Schwarzenfeld befindet sich derzeit im Umbauzustand. Kahle Betonwände, jede Menge Kabel und offene Wandverkleidungen lassen vermuten, dass in dem Gebäude noch eine ganze Zeit lang saniert werden muss, ehe man wieder zum Alltagsgeschäft übergehen kann. Die jüngste Sitzung des Grundstücks-, Bau- und Umweltausschusses fand deshalb nach einer Rathausbesichtigung imFeuerwehrgerätehaus statt.

Bürgermeister Manfred Rodde erläuterte den Bauantrag der Naabtaler Milchwerke GmbH & Co. KG auf Errichtung einer Lkw-Wartezone mit Lärmschutzwand auf einer Teilfläche des Grundstücks mit der Flurnummer 148/0 in der Gemarkung Frotzersricht, das sich in der Nachbarschaft der Milchwerke befindet. Rodde betonte, dass der Stellplatz zur Entlastung des Betriebsgeländes notwendig sei. Zudem würden durch die Errichtung einer Zufahrt und einer eigenen Ausfahrt Rangiervorgänge vermieden.

Ausgewählte Bauanträge

  • Wohnhausumbau

    für betreutes Wohnen in Kögl

  • Errichtung eines Biergartens

    für das Restaurant Miesberg

  • Errichtung eines Lagerhäuschens

    bei der Schule durch den Markt

  • Umbauarbeiten Schule

    durch den Markt

  • Bauliche Maßnahmen

    im Bereich des Betriebsgeländes der Milchwerke

  • Neubau einer Wohneinheit

    mit neun Wohnungen in der Egerlandstraße

  • Errichtung eines Lagergebäudes

    durch den Sportanglerverein auf dem Gelände des Sportparks (smx)

Der geplante Parkplatz soll asphaltiert und mit einer vier Meter hohen Lärmschutzwand eingegrenzt werden. Ein in Auftrag gegebenes Lärmschutzgutachten habe ergeben, dass die Immissionswerte eingehalten werden. Als Beispiele für die angenommene Frequenz der Stellfläche nannte Rodde rund 120 Fahrzeuge in der Zeit zwischen 7 und 20 Uhr und rund 32 Lkw von 22 bis 6 Uhr früh.

Marktrat Hans-Peter Hierl gab zu bedenken, dass nach dem Bau der Stellplätze eine Wohnbebauung auf den benachbarten Flächen dann nicht mehr möglich sein werde. Mit Hierls Gegenstimme erfolgte die Abstimmung mehrheitlich. Einstimmigkeit herrschte bei den folgenden Bauvorhaben: Errichtung einer Doppelgarage in der Fichtenstraße in Pretzabruck und Antrag auf Errichtung einer zusätzlichen Grundstückszufahrt im Kapellenweg in Irrenlohe. Die Zufahrt soll 3,50 Meter breit und zwei Meter tief und mit Rasengittersteinen gepflastert werden.

Der Bauausschuss erteilte eine entsprechende „Gestattung in widerruflicher Weise“. Bürgermeister Rodde gab bekannt, dass der Markt von dem Vorhaben der Wassergewinnung der Stadt Nabburg mit einer kleinen Teilfläche betroffen sei. Ein Antrag, die Fläche aus dem Wasserschutzgebiet zu nehmen, sei aber abgelehnt worden.

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